Punktemäßig liegt Alexander Wurz voll im Soll. Doch im Qualifying sieht der Österreicher schlecht aus. Ein Grund dafür ist sein Teamkollege.
Was passiert mit Alex Wurz 2008? Aus deutschsprachiger Sicht ist das eine der
brennendsten Fragen der Silly Season. Doch so schnell wird es in der Causa Wurz
wohl keine Neuigkeiten geben. "Ich weiß ein bisschen mehr, aber Frank und ich
haben ein Abkommen getroffen, dass wir nicht darüber reden, oder irgendwelche
Hinweise an andere Personen außer uns beiden geben. Niemand anderes ist in
unsere Situation involviert", sagte Wurz zu Autospsort.
Der Österreicher selbst ist mit seinen Saisonleistungen im Großen und Ganzen
zufrieden, auch wenn er zugibt, dass seine Qualifying-Performance
verbesserungswürdig ist. "Man muss es von zwei Seiten betrachten", sagt Wurz.
"Ich bin Neunter in der Fahrer-WM, vor meinem Teamkollegen. Das ist ziemlich
gut. Aber wenn man etwas genauer auf meine Performance schaut, dann bin ich
nicht zufrieden. Ich bin nicht meilenweit weg, aber ich würde gerne in der
Lage sein, etwas mehr im Qualifying zu attackieren. Es ist mir sehr schwer
gefallen, mich an die neuen Reifen zu gewöhnen, das nervt mich", sagt Wurz.
Doch die Umstellung auf den neuen Einheitsreifen ist für Wurz nicht der
einzige Grund, warum der Österreicher im Qualifying gegenüber seinem
Teamkollegen schlecht aussieht: "Nico ist für mich im Moment der beste
Qualifier im gesamten Feld. Er ist wirklich beeindruckend", adelt Wurz seinen
Teamkollegen. "Er macht einfach keine Fehler. In jedem Qualifying bringt er es
auf den Punkt. Das ist schon stark. Deswegen ist das Level auf dem ich mich
vergleiche, sehr hoch. Aber ich genieße es. Ich verstecke mich nicht", so
Wurz.
Quelle: formel1.de
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