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Eishockey: Blick über die Grenzen: Das Salzburger Führungstrio | 2007-09-11


Das ist geballte Eishockeykompetenz in einem Klub. Österrreich-Meister Red Bulls Salzburg hat seine Führungscrew gewaltig verstärkt.

Cheftrainer Pierre Page, der von den Eisbären Berlin nach Salzburg kam, hat künftig als „Berater und Eistrainer“ den Russen Vladimir Yurzinov an seiner Seite. Yurzinov kann immerhin auf drei Olympia-Goldmedaillen und sieben Weltmeistertitel zurückblicken, die er mit dem UdSSR-   und dann mit dem Russland-Nationalteam gewann. Daneben beschäftigen die Red Bulls noch Hardy Nilsson. Aus dem Meistercoach wurde nun der „Koordinator für internationales Eishockey“. Sein Ziel ist die Aufnahme der Red Bulls in die Deutsche Eishockey Liga (DEL).

Das soll ähnlich wie in Österreich gehen, wo gleich drei ausländische Klubs in der „Erste Bank Liga“, also der höchsten Spielklasse dabei sind. Zu den Slovenen HK Jesenice und Olimpija Ljubljana kommt nun noch Ungarns Serienmeister Alba Volan Szekesfehervar. Jesenice wird von dem auch bei uns bekannten Coach Cim Collins trainiert, der auch schon Deggendorf und den DEL-Klub Schwenningen betreute.

In Linz steht Jim Boni an der Bande, der vor einigen Jahren Ingolstadt in die DEL führte. Kevin Gaudet, der in der DEL schon Wedemark, Hannover, sowie den damaligen Zweitligisten Straubing unter seinen Fittichen hatte, trainiert die Capitals in Wien. Traurig ist man in der Alpenrepublik, das Altmeister VEU Feldkirch, einst ein großer Name in Eishockey-Europa, nur in der zweiten Spielklasse dabei ist.



Quelle: hockeyweb.de