Zweitligist LHC Cottbus muss in den kommenden Wochen ohne weitere Verstärkungen auskommen. Nach der schweren Verletzung von Rückraumspieler Toni Podpolinski hatte LHC-Trainer Dietmar Rösicke eine Verstärkung angemahnt. Rösicke erhielt allerdings vom Präsidium des LHC Cottbus eine Absage.
„Es gibt einen Präsidiumsbeschluss, dass wir mit dieser Mannschaft in die
Saison gehen. Deshalb sehen wir im Präsidium momentan keinen Handlungsbedarf“,
sagte LHC-Präsident Werner Schaaf gegenüber der Lausitzer Rundschau.
Podpolinski wurde zwischenzeitlich in Cottbus zum zweiten Mal operiert,
nachdem es nach der ersten OP Komplikationen gegeben hatte. Mit einem Einsatz
des Linkshänders ist allerdings erst zur Rückrunde wieder zu rechnen.
Christian Möbius, der unterdessen die rechte Seite ausfüllen sollte, konnte
die Hoffnungen bislang nicht erfüllen. Neuzugang Machiel Schepers soll eher
auf der Mitte die Fäden ziehen. LHC-Präsident Schaaf bekräftige allerdings,
dass Cottbus nicht noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden wird: „Dass
der Trainer gerne noch einen Spieler hätte, kann ich nachvollziehen. Die
Gründe für die Niederlage gegen Spenge lagen aber nicht allein am Ausfall von
Podpolinski“, so Schaaf.
Quelle: handball-world.com
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