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Handball: Torgovanov fällt nach Augenverletzung aus - Live-Spiel war Quotenrenner | 2007-09-12


Dimitri Torgovanov hat seinen Ruf als unverwüstlicher Handballer beim gestrigen Auswärtsspiel in Magdeburg einmal mehr unterstrichen. Trotz einer Platzwunde über dem rechten Auge, die kurzfristig verbunden, aber nicht genäht worden war, spielte der Russe weiter und trug sich in Halbzeit zwei sogar noch in die Torschützenliste ein. Unterdessen war das Spiel des SCM gegen den HSV ein Quotenhit beim übertragenden DSF.

Durchschnittlich 460.000 Zuschauer verfolgten die Partie live im DSF. In der Spitze waren es 770.000 Zuschauer.

Nach Abpfiff wurde Torgovanov mit freundlicher Unterstützung von SCM-Teamärztin Dr. Birgit Hoffmeyer um 22.30 Uhr in die Magdeburger Universitätsaugenklinik gebracht. Kurz vor Mitternacht begann die Operation, die von Frau Dr. Hadjizadek vorgenommen wurde. Mit insgesamt 17 Stichen wurde das rechte Augenlid genäht. Anschließend fuhr HSV-Geschäftsführer Peter Krebs mit dem Kreisläufer zurück nach Hamburg.

Aufgrund einer weiterführenden Untersuchung nahm Dimitri Torgovanov am heutigen Training nicht teil. Ob und wann der Russe wieder trainieren kann, entscheidet sich kurzfristig. Auch ein Einsatz gegen seine alten Mannschaftskollegen der Rhein-Neckar Löwen (Sonnabend, 15. September, 15.00 Uhr, Color Line Arena) ist momentan offen.

Bereits im EHF-Pokal-Finale, das Dimitri Torgovanov 2005 mit TUSEM Essen spielte, passierte ein ganz ähnlicher Vorfall. In der 3. Minute des Rückspiels, ebenfalls gegen den SCM, kugelte der Arm des Russen aus. Doch innerhalb kürzester Zeit wurde der Arm eingekugelt, Torgovanov bereits in der 11. Minute wieder eingewechselt. Der Kreisläufer hielt das Spiel durch und erzielte Sekunden vor dem Schluss den Finale-entscheidenden Treffer zum 31:22 für die Essener.

„Ein Topwert“

"Man hat es gestern wieder erleben dürfen: Live-Spiele mit dem HSV und dem SC Magdeburg sind einfach ein Garant für starke Reichweiten. Diese absoluten Topwerte untermauern den hohen Stellenwert, den die Handball-Bundesliga für das DSF einnimmt. Für uns sind die Zahlen erneut ein deutlicher Beweis, dass der Handball-Dienstag im DSF beim Zuschauer eine feste Größe ist. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir zusammen mit der besten Handball-Liga der Welt in dieser Saison weitergehen", so DSF-Chefredakteur Sven Froberg.



Quelle: handball-world.com