Die Alemannia hat am Donnerstag (13. September) einen großen Schritt auf dem Weg zur Realisierung des neuen Stadions vollzogen.
Der Bürgschaftsausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen hat dem
Finanzminister die Übernahme einer Landesbürgschaft für den Stadionneubau
empfohlen. "Wir haben immer betont, dass die Bürgschaft ein zentrales Element
unseres Finanzierungsmodells ist. Dementsprechend sind wir mit dem heutigen Tag
sehr zufrieden. Diese Entscheidung ist das Ergebnis der tollen Teamarbeit in den
vergangenen Monaten", erklärt Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer.
Delegation erläutert Details
Eine Delegation der Alemannia hatte dem Ausschuss am Nachmittag noch einmal die
Details des geplanten Projekts erläutert. In den Wochen zuvor hatten Kraemer und
der Projektleiter Stadionneubau Stephan van der Kooi die vom Land geforderten
Modifikationen an der Finanzierung vorgenommen. "Für das Land NRW ging es darum,
ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erhalten. Das haben wir vorgelegt", so Kraemer.
Die Ausfallbürgschaft des Landes ermöglicht der Alemannia die Aufnahme von
Fremdkapital zu deutlich günstigeren Konditionen.
Das Land bürgt dann für 80 Prozent der aufgenommenen Summe. "Unser großes Ziel
war es immer, möglichst unabhängig von Investoren oder Vermarktern zu bleiben.
Bei einem Projekt in der Größenordnung von 50 Millionen Euro ist das für einen
Klub wie Alemannia äußerst schwer. Deshalb ist diese Bürgschaft so immens
wichtig für uns", sagt Kraemer.
Weitere Einzelheiten bekannt geben
In der kommenden Woche will Alemannia Aachen weitere Einzelheiten zum
Stadionneubau bekannt geben. "Von Seiten der Alemannia werden wir das Tempo im
Projekt weiter hoch halten. Wenn alle anderen Beteiligten mitziehen, werden wir
unseren Zeitplan einhalten und im Sommer 2009 im neuen Stadion spielen", sagt
Kraemer.
Quelle: Alemannia Aachen
|