Nürnbergs Andreas Wolf wurde gerade erst von den Fans zum "Cluberer der Saison" gewählt. Im Interview spricht er über die momentane Situation.
Andreas Wolf spielt seit 1997 beim Club. In der vergangenen Saison erkoren
den 25-jährige Blondschopf die 1.FCN-Fans auf fcn.de zum "Cluberer der Saison".
In dieser Spielzeit ist er auf bestem Wege, seine großartige Leistungen
fortzusetzen. Im Interview spricht Wolf über den Saisonstart, Vorbilder und das
DFB-Pokal-Finale.
Frage: Zu Saison-Beginn konnte Nürnberg nicht an die Leistungen der
zurückliegenden eineinhalb Jahre anknüpfen. Woran hapert es?
Andreas Wolf: Das ist eine schwierige Frage. Wir schaffen es im Moment
nicht, Beständigkeit in unser Spiel zu bringen. Wir verlieren einfach zu oft den
Faden. Wenn wir es so schnell wie möglich wieder schaffen, über längere Zeit
konstante Leistungen abzurufen, dann wird es besser.
Frage: In der letzten Saison stellte der Club mit nur 32 Gegentoren neben
Schalke 04 die beste Abwehr-Reihe der Bundesliga. Wie kann an diese tolle Quote
angeknüpft werden?
Wolf: Es muss uns gelingen, dass wir sicher spielen und so wenig Aktionen
wie möglich vom Gegner zulassen. Letztes Jahr haben wir als Mannschaft, alle
geschlossen miteinander, gut mitgearbeitet. Dann ist es für uns hinten natürlich
einfacher zu agieren. Und wie bereits angedeutet, müssen wir die Konstanz wieder
in unser Spiel bringen und es über die gesamte Spieldauer hinkriegen, eine
solide Leistung zu zeigen. Und wenn Pinola, der ein sehr wichtiger Spieler auf
der linken Seite ist, wieder fit ist, werden wir bestimmt wieder mehr Sicherheit
bekommen.
Frage: Haben Sie eigentlich ein Vorbild, an dem Sie sich orientieren -
auf dem Platz oder jenseits des Fußballs?
Wolf: Nein, von einem Vorbild kann man nicht direkt sprechen. Auf dem
Fußballplatz orientiere ich mich an den älteren Spielern aus meiner Mannschaft,
die schon mehr Erfahrung sammeln konnten. Spieler anderer Mannschaften sind
einfach zu weit weg, aber mit meinen Mannschaftskollegen trainiere ich
tagtäglich, da kann man sich einiges abschauen und lernen. Zum Beispiel achte
ich auf unseren Mannschaftskapitän Tomas Galasek, wie ruhig er am Ball ist und
mit welcher Übersicht er auftritt. Das, was er mit dem Auge macht, da kann man
sich viel abgucken, das hilft einem persönlich weiter.
Quelle: bundesliga.de
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