Kaiserslauterns Neuzugang Esben Hansen wird möglicherweise schon am Freitag das Trikot der "Roten Teufel" im Spiel gegen den SC Paderborn 07 tragen.
Doch vorher hat www.fck.de den Dänen im Kreise seiner
Nationalmannschaftskollegen vor dem EM-Qualifikationsspiel Dänemarks gegen
Liechtenstein am Telefon erwischt:
Frage: Hallo Esben Hansen, wie kam der Kontakt zum FCK zustande?
Esben Hansen: Michael Schjönberg hatte angefragt, ob ich mir einen
Wechsel vorstellen könnte. Lange musste ich nicht überlegen. Es war immer ein
Traum, in Deutschland zu spielen.
Frage: Es ist also kein Problem für Sie, von einem UEFA Cup-Teilnehmer zu
einem Zweitligisten zu wechseln?
Hansen: Nein, überhaupt nicht. Der FCK verfügt über ein riesiges
Potenzial. Sowohl von den Fans als auch sportlich. Ziel dieses Vereins muss in
den nächsten Jahren die Rückkehr in die Bundesliga sein. Am besten noch in
diesem Jahr. Außerdem hatte ich kurz mit Uwe Rösler gesprochen, der Trainer beim
norwegischen Club Viking Stavanger ist. Er hat mir nur Gutes vom FCK berichtet
und mir geraten, das Angebot unbedingt anzunehmen.
Frage: Kennen Sie Lauterer Spieler oder den Trainer persönlich?
Hansen: Ja. Josh Simpson war vor seinem Wechsel nach Kaiserslautern mal
in Odense zum Probetraining. Kjetil Rekdal kenne ich nicht persönlich. Aber ich
habe schon nach den ersten Gesprächen gemerkt, dass er über mich und meine
Stärken bestens informiert ist. Ich habe sofort das Vertrauen gespürt. Das hat
die Entscheidung über einen Wechsel leicht gemacht.
Frage: Kurz nach der Vertragsunterschrift in Kaiserslautern wurden Sie
auch erstmals in den dänischen Nationalmannschaftskader berufen.
Hansen: Richtig. Die vergangenen Tage mit der Chance nach Deutschland zu
wechseln und der Nominierung für die Quali-Spiele gegen Schweden und
Liechtenstein waren schon enorm aufregend. Besonders das erste Mal in den Kader
der Nationalmannschaft berufen zu werden, ist für jeden Fußballer ein
emotionales Erlebnis.
Frage: Kommen wir zur privaten Seite Esben Hansens. Was machen Sie, wenn
Sie nicht gerade auf dem Rasen stehen?
Hansen: Ich höre gerne Musik, lese viel. Für mich ist es enorm wichtig,
neben dem Sport auch etwas für den Geist zu tun. Es darf sich nicht alles um
Fußball im Leben drehen. Sonst stumpft man irgendwann ab.
Quelle: bundesliga.de
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