Den Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt und des HSC 2000 Magdeburg steht eine schwere Saison in der 2. Bundesliga Nord bevor. Während die Hallenserinnen zum Auftakt am Samstag (19.30 Uhr) beim SV Garßen-Celle antreten müssen, genießt der HSC 2000 am Sonntag (16.00 Uhr) gegen den Aufsteiger TV Oyten Heimrecht.
Halle hatte zuletzt dreimal in Serie den Einzug in die Playoffs geschafft und
setzt sich dieses Ziel erneut. «Doch angesichts der Umstände müssen wir unsere
Erwartungen etwas herunterschrauben. Die Mädchen sind nicht zum Einzug in die
Playoffs verdammt», sagte Halles Vizepräsident Günter Weiße aufgrund der
Verletzungsmisere. Neuzugang Janine Urbannek fällt wegen einer
Schulter-Operation ein halbes Jahr aus. Mit der langzeitigerkrankten Vivien
Walzel und der Mutterfreuden entgegensehenden Kati Hähner kann der neue Trainer
Heine Jensen ebensowenig planen wie mit Maike Daniels (HC Leipzig mit
Zweitspielrecht für Halle).
Der HSC 2000 Magdeburg wird auch in dieser Saison nur um den Klassenerhalt
kämpfen, zumal das Ausscheiden in der ersten Runde des DHB-Pokals nach dem 25:26
(11:14) bei Regionalligist HSC
Neustadt/Sebnitz ein zusätzlicher Rückschlag für die unerfahrene Mannschaft war.
«Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt auf
unserem Konto haben», meinte der neue
Trainer Helge Rudow, der die Nachfolge des in der Sommerpause plötzlich zum SV
Berliner VG wechselnden Helmut Röder antrat.
Neben Röder haben mit Christin Wesemeyer (HSV Haldensleben), Ina Bruckbauer (VfL
Wolfsburg), Victoria Göpel (SC Markranstädt), Debby Aubrecht (HSG
Bensheim-Auerbach), Katharina Wießner (VfL Wolfsburg) und Bettina Gabbert (Ziel
unbekannt) gleich sechs Spielerinnen dem Verein den Rücken gekehrt. Die
Rückkehrerinnen Kristin Schüler und Silke Herbst (beide HB Abbeville) sowie
Torfrau Pauline Radke (PSV/Pädagogik Rostock) und Jessika Schulz (VfL Wolfsburg)
sollen die entstandenen Lücken schließen.
Quelle: handball-world.com
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