Nicolas Kiefer steht im Viertelfinale des ATP-Turnieres von Peking. Der Holzmindener besiegte den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:3 und 6:4. In der Runde der letzten Acht trifft Kiefer auf den Kroaten Marin Cilic, der sich ebenfalls 6:3, 6:4 gegen den Russen Nikolaj Dawidenko durchsetzte.
Nach 30 Minuten ging der erste Satz an den 30-jährigen Deutschen, der
lediglich vier Punkte bei eigenem Service zuließ. Seine beste "Waffe" war der
erste Aufschlag, der immer zum Punktgewinn führte. Er nutzte die einzige
Breakchance des Satzes und sicherte sich mit dem dritten Satzball den ersten
Durchgang.
Zwar fand der Weltranglisten-60. anschließend wesentlich besser ins Match,
doch Kiefer, der für das Turnier vom Veranstalter eine Wildcard erhalten hatte,
nutzte all seine Routine. Im "verflixten siebten Spiel" wackelte der an Position
sieben gesetzte Franzose beim Aufschlag. Der Deutsche verwandelte seine beiden
Aufschlagspiele und erwartet im Viertelfinale Cilic.
Der Kroate seinerseits warf überraschend den an eins gesetzten Dawidenko aus
dem Turnier. Nach 1:13 Stunden jubelte der 18-jährige Außenseiter aus Zagreb und
trifft damit erstmals auf Kiefer. "Ich glaube nicht, dass es an der
Regenunterbrechung lag. Ich habe einfach nicht gut gespielt", meinte der
enttäuschte Russe nach dem Match und fügte an: "Ich habe mich gut gefühlt und
elf Stunden geschlafen. Eigentlich war ich frisch, aber ich habe dennoch heute
den Ball nicht richtig getroffen."
Quelle: Eurosport
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