Super Aguri hat schon wahre Wunder vollbracht. Innerhalb weniger Monate wurde ein F1-Team aus dem Nichts gestampft. In diesem Jahr holte man mehr Punkte als der große Bruder Honda.
Aber in Spa-Francorchamps ist man wieder dort angelangt, wo man im Vorjahr
war: am Ende des Feldes. "Wir sind jetzt da, wo uns unsere Konkurrenz seit
langer Zeit haben will", gesteht Graham Taylor, seines Zeichens Sportdirektor
der kleinen Mannschaft. "Sportlich haben wir jetzt ihre Hoffnungen erfüllt. Aber
sie sollten sich nicht täuschen lassen - unser Kampfgeist ist noch immer da."
Nur das Setup des SA07 passt hinten und vorne nicht, darüber klagten die
Piloten schon am Freitag. Die Änderungen über Nacht brachten keine Besserung.
"Wir gingen mit der falschen Fahrzeugbalance ins Qualifying", gestand Anthony
Davidson. "Es war aber den Versuch wert." Allerdings körnten die Hinterreifen zu
stark. "Ich konnte nicht mehr geben." Das traf auch auf Takuma Sato zu. "Ich war
heute mit der Balance glücklicher, aber wir wussten, dass es hart werden würde.
Hoffentlich läuft es morgen besser."
Quelle:
|