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Hecking will Bremser als Co-Trainer | 2006-09-10


Hannover/Dresden - Cheftrainer Dieter Hecking will auch bei Hannover 96 mit seinem Alemannia Aachen-Assistenten Dirk Bremser zusammenarbeiten. Das sagte der neue Coach des Fußball-Bundesligisten bei seiner offiziellen Vorstellung in Hannover.

Ich gehe davon aus, dass Bremser kommt. 96-Clubchef Martin Kind weiß von meinem Wunsch, sagte Hecking, der beim Tabellenletzten einen Vertrag bis 2010 erhalten soll. Hecking und Bremser waren zuletzt gemeinsam für den Liga-Konkurrenten Alemannia Aachen tätig.

Nach dem umstrittenen Wechsel von Aachen nach Hannover muss der Kontrakt mit Hecking noch unterzeichnet werden. Die Niedersachsen hatten den früheren 96-Profi aus seinem bis 2009 datierten Vertrag in Aachen herausgekauft.

Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Kind ist mit Aachen bisher nicht über Bremser gesprochen worden. Der Co-Trainer der Alemannia, der den Bundesliga-Aufsteiger im DFB-Pokalspiel beim Chemnitzer FC betreute, bildet seit fünf Jahren mit Hecking ein Trainer-Gespann. Das ist ein sensibles Thema, sagte Kind. Der Clubchef soll demnächst auch Geschäftsführer der für die Bundesliga zuständigen Hannover 96 GmbH & Co. KGaA werden.

Auch die Zukunft von Hannovers bisherigen Co-Trainern Michael Schjönberg und Thomas Kristl ist noch nicht geklärt. Ich werde mit beiden sprechen, kündigte Hecking an. Er stellte sich seiner neuen Mannschaft vor, die am Vortag unter der Leitung von Schjönberg mit 3:2 im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden den ersten Saisonsieg erzielt hatte. Mit diesem Erfolg haben wir den positiven Trend hereinbekommen. Die Mannschaft hat das Potenzial, sich auch in der Bundesliga vom Tabellenende wegzuarbeiten, sagte Hecking.

Der Sieg war enorm wichtig für die Mannschaft, kommentierte Mittelfeldspieler Arnold Bruggink, Torschütze zum 1:0 in Dresden, den ersten Pflichtspielsieg. Die anderen 96-Treffer markierten der von Ex-Trainer Peter Neururer nicht mehr berücksichtigte Stürmer Thomas Brdaric und Szabolcs Huszti. Für den Regionalligisten Dresden traf Marko Vorbeck zwei Mal. Es war ein Schritt in die richtige Richtung, zeigte sich 96-Torwart Robert Enke zuversichtlich für das nächste Punktspiel beim VfL Wolfsburg.


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