DFB fordert Stellungnahme von Augsburg | 2007-08-13
Frankfurt/Main - Fußball-Zweitligist FC Augsburg muss sich auf ein sport-juristisches Nachspiel nach dem Eklat beim 2:6- Saisonauftakt gegen den bayerischen Rivalen 1860 München einstellen.
Der Kontroll-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) forderte den Club zu einer Stellungnahme zu dem verbalen Ausrutscher des Rosenau-Stadionsprechers Rolf Störmann auf. Wenn der DFB die Unterlagen bekommt, werden wir weiter entscheiden, sagte ein Sprecher aus der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main. Störmann hatte über Mikrofon das Münchner Führungstor durch Berkant Göktan (16.) als irregulär bezeichnet. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne hielt den Vorfall in seinem Spielbericht an den DFB-Kontrollausschuss fest.
Die TV-Bilder hatten allerdings bestätigt, dass nach Göktans Freistoß der Ball nicht in vollem Umfang die Torlinie passierte. Störmann wies die Schuld von sich, weil er zu der Erklärung aufgefordert worden sei. FC-Manager Andreas Rettig entschuldigte das Verhalten, nachdem er sich zuvor hitzige Diskussion mit Löwen-Manager Stefan Reuter und Kinhöfer geliefert hatte.