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Bundesliga spricht sich für Klinsmann aus | 2006-07-05


Berlin - Zahlreiche Vertreter der Fußball-Bundesliga und ehemalige Nationalspieler haben sich für einen Verbleib von Jürgen Klinsmann als Trainer der deutschen Nationalmannschaft ausgesprochen.

Die Reaktionen im Überblick:

Felix Magath (Trainer FC Bayern München): Jürgen Klinsmann hat eine klasse Arbeit gemacht, einen Bomben-Job. Er hat die Mannschaft einfach klasse eingestellt. Aber ich habe schon vorher gesagt, dass ich es nicht korrekt finde, dass er sich vorher nicht zu seiner Vertragsverlängerung geäußert hat. Allerdings wartet Jürgen Klinsmann ja auch nicht auf meine Ratschläge, deshalb werde ich meinen Rat nicht vergeuden.

Uli Hoeneß (Manager FC Bayern München): Es wäre aus meiner Sicht sehr wichtig, wenn er und sein Team das begonnene Werk bei der Europameisterschaft 2008 beenden könnten. Bei dieser Leistung und diesem Abschneiden gibt es keinen Grund, die Arbeit nicht fortzusetzen. Er hat sie (die Mannschaft) auf neue Höhen gebracht. Er hat es geschafft, den Fußball in der Nationalmannschaft wieder positiv zu gestalten.

Stefan Kuntz (Vorstandsmitglied VfL Bochum): Ich fände es gut, wenn Jürgen Klinsmann über die WM hinaus Bundestrainer bleiben würde. Er hat sein Konzept verinnerlicht und würde es in Hinblick auf bevorstehende Aufgaben weiter umsetzen. Mein Bauchgefühl sagt mir allerdings, dass ein Rücktritt Klinsmanns möglich ist. In diesem Fall wäre es wichtig, dass sein Konzept fortgesetzt wird. Jeder Trainer hat seine eigene Handschrift, man sollte aber keinen Rückschritt zulassen.

Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): Das Projekt WM 2006 ist beendet, jetzt muss die Arbeit für das auf zwei Jahre angelegte Projekt EM 2008 begonnen werden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Projektleiter erneut Jürgen Klinsmann sein kann. Er hat die Arbeit an der WM 2006 geprägt, sein Projektteam im Hintergrund war aber ebenso wichtig. Die Nationalmannschaft war mit den großen Teams auf Augenhöhe, zumindest, wenn sie sich auf die Fußspitzen gestellt hat.

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): Ich hoffe, dass er bleibt. Alle stehen hinter ihm. Wenn er bereit dazu ist, sollte man auf jeden Fall mit ihm weitermachen. Denn er hat unglaublich viel bewegt, und er hatte es ja nicht leicht. Unsere Mannschaft hat bei der WM einen sehr guten Eindruck hinterlassen, war physisch und psychisch stark.


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