Christoph Metzelder: Viele haben nicht damit gerechnet, dass wir schon wieder so viel Begeisterung entfachen würden. Ich war begeistert, mit wie viel Tempo und Schwung wir schon wieder nach vorn gespielt haben. Es war wichtig, dem Trainer einen guten Einstand zu bereiten.
David Odonkor: Die Stimmung war super. Ich freue mich, dass die Fans meinen Namen gerufen haben. Natürlich können wir Europameister werden. Wenn wir dieses Ziel anstreben, schaffen wir es auch.
Bastian Schweinsteiger: Schön, dass wir so gut gestartet sind. Auch für den Trainer war es ein tolles Debüt. Aber es war heute nicht so schwer. Die wichtigen Spiele kommen erst in der Qualifikation.
Philipp Lahm: Das Spiel gibt noch einmal Selbstvertrauen. So muss es weitergehen. Aber es ist auch klar, dass wir nicht immer so gut spielen können.
Torsten Frings: Wir wollten unserem Trainer zeigen, dass er auf uns bauen kann. Das hat gut geklappt.
Gerald Asamoah: Man hat gesehen, welche Euphorie hier geherrscht hat. Wir wollten unsere Fans nicht enttäuschen. Mein Ziel ist es, bei der EM dabei zu sein. Bisher habe ich nur Weltmeisterschaften gespielt.
Arne Friedrich: Wir sind als Mannschaft gut aufgetreten. Auch die, die reingekommen sind, haben ihre Sache gut gemacht. Auch für unsere Trainer war es wichtig, dass wir Selbstvertrauen getankt haben.
Teammanager Oliver Bierhoff: Schon im Training haben alle gezeigt, dass sie den Schwung von der WM mitnehmen wollen. Man hat gemerkt, dass da etwas zusammenwächst. Jogi Löw war vor dem Spiel eigentlich wie immer, ganz entspannt, aber sehr konzentriert. Er hat sich viel Zeit für einzelne Spieler genommen.
Jens Nowotny: Für mich ist es super, dass ich auf so einem Niveau spielen kann. Wenn Not am Mann ist, stehe ich Gewehr bei Fuß, den Rest muss der Trainer entscheiden.
Bernd Schneider: Heute war Jürgen Klinsmann nicht mehr da, und er wird auch in Zukunft nicht mehr da sein.
Jens Lehmann: Joachim Löw hat es verdient, er hat einen großen Anteil, dass es bei der WM so gut gelaufen ist. Und ich bin froh, dass wir als Mannschaft mit der Fortführung des Konzepts ein gutes Spiel gezeigt haben. Die EM wird eine andere Herausforderung, aber wir haben bei der WM gezeigt, dass wir sie annehmen und bestehen können.
Malik Fathi: Das war schon eine Überraschung, dass ich überhaupt eingeladen wurde. Dass ich dann gleich das erste Spiel machen durfte, darüber bin ich natürlich sehr glücklich. Ich wurde super aufgenommen, wurde oft angespielt. Mir wurde das Gefühl gegeben, dass ich drin bin in der Mannschaft. Und so hat sich Selbstbewusstsein aufgebaut. Es war mein erstes Spiel, da ist man vielleicht auch noch unbefangen, weil einem ein Fehler eher verziehen wird. Deswegen konnte ich auch nach vorne spielen.
Miroslav Klose: Für die Mannschaft war es ganz wichtig. Wir wollten da anknüpfen, wo wir bei der WM aufgehört haben. Für uns war es wichtig, das Spiel so nach vorne zu bringen, wie es der Jürgen immer gefordert hatte, die Bälle steil nach vorne bringen, unser Offensivspiel weiter fortführen. Das hat heute gut funktioniert.
Manuel Friedrich: Ich bin natürlich überglücklich, ich hatte am Morgen schon davon erfahren. Die Euphorie der WM ist noch immer da, und ich hoffe, dass sie auch noch bleibt bis zur EM und bis zur anschließenden WM - und dass wir dann 2010 endlich Weltmeister werden.
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