Rom - Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin muss sich mit seinem Zwangsabstieg in die Zweite Liga abfinden. Ein Schlichtungsversuch des Italienischen Olympischen Komitees (Coni) ist in Rom nach nur kurzer Beratung gescheitert.
Wie das staatliche italienische Fernsehen weiter berichtete, bleibt Juve nun nur noch eine letzte Hoffnung: Den Gang vor Zivilgerichte. Die Turiner stehen im Mittelpunkt des größten Skandals in der Fußball-Geschichte des Landes. Auf Grund der Manipulation von Liga-Spielen hatte das Sportgericht des nationalen Fußball-Verbandes (FIGC) Ende Juli den Zwangsabstieg von Juventus Turin bestätigt. Zudem muss der Verein in der kommenden Saison mit 17 Strafpunkten starten.
Dagegen waren die anderen drei angeklagten Vereine, der AC Mailand, der AC Florenz und Lazio Rom mit einem blauen Auge davon gekommen. Über einen möglichen Gang vor das Verwaltungsgericht wolle die Clubführung in Turin in den nächsten Tagen entscheiden, hieß es.