Beckenbauer begrüßt Berufung von Assistent Flick | 2006-08-24
Berlin - Franz Beckenbauer hat die Ernennung von Hans-Dieter Flick zum Co-Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft begrüßt und selbst bei dessen vorherigem Arbeitgeber Red Bull Salzburg um die Freigabe für den 41-Jährigen gebeten.
Er war ein international wichtiger Spieler. Und auch als Trainer hat er doch sehr vieles geleistet, sagte Beckenbauer dem Nachrichtensender N 24. Zudem sei der frühere Bayern-Profi Flick fleißig und sehr loyal. Ich denke, das wird ein gutes Gespann werden, sagte Beckenbauer über Bundestrainer Joachim Löw und seinen Assistenten.
Bei der zügigen Auflösung von Flicks Vertrag als Assistent und Koordinator bei Red Bull Salzburg hat Beckenbauer als guter Freund von Clubchef Dietrich Mateschitz maßgeblich mitgeholfen. Ich spiele da auch ein bisschen mit. Und meine Meinung war ganz klar, einem so jungen Mann wie dem Hansi Flick kann man die Chance, die er jetzt hat, nicht verwehren, sagte Beckenbauer, der sich als Berater für die Salzburger engagiert.
Flick hatte seinen Posten als Assistent des Trainer-Duos Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus erst zu Saisonbeginn angetreten. Bei der Benennung des Kaders für die EM-Qualfikationsspiele gegen Irland (2. September) in Stuttgart und in San Marino (6. September) sollte er in Frankfurt/Main als neuer DFB-Co-Trainer präsentiert werden.