Hamburg - Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert die Reaktionen zur Champions League-Auslosung in Monte Carlo.
Werder Bremen:
Cheftrainer Thomas Schaaf: Wir haben gleich zwei Favoriten auf den Champions League-Titel erwischt. Jeder rechnet damit, dass Chelsea und Barcelona Platz eins und zwei unter sich ausmachen. Für uns heißt es daher zunächst, mit Sofia um Platz drei zu kämpfen, und dann wollen wir die Favoriten ein wenig ärgern. Es ist eine sehr interessante Aufgabe.
Geschäftsführer Klaus Allofs: Barcelona und Chelsea sind das beste, was der europäische Clubfußball zu bieten hat. Wer in der Champions League spielt, will sich mit den Besten messen. Wir haben nun die Gelegenheit dazu. Natürlich sind wir Außenseiter aber nicht ohne Chancen. Es ist eine große Herausforderung. Im Fußball gibt es immer Überraschungen.
Jürgen L. Born (Clubchef): Es kommt die Creme de la creme des Weltfußballs ins Weserstadion, das wird für unsere Mannschaft und auch für unsere Fans ein tolles Fest. Diese Spiele sind eine hervorragende Chance für uns, Werders Stellenwert in Europa noch weiter zu verbessern. Aber wir werden uns bestens vorbereiten müssen, um diese schweren Prüfungen zu bestehen.
Frank Baumann (Mannschaftskapitän): Wir nehmen die Favoritenrolle in unserer Gruppe gerne an. Im Ernst: Das ist eine tolle Aufgabe. Natürlich wird es sehr schwer, sich gegen die beiden besten Vereinsmannschaften der Welt durchzusetzen, aber wir werden alles versuchen, um wieder das Achtelfinale zu erreichen.
Tim Borowski (Nationalspieler): Wir haben eine sehr harte Gruppe erwischt. Aber wir wissen, wie stark wir sind. Daher rechnen wir uns natürlich auch gegen diese harten Brocken Chancen aus.
Bayern München:
Trainer Felix Magath: Inter Mailand ist nicht von schlechten Eltern. Die haben diese Saison mächtig aufgerüstet und sind nicht schlechter als Chelsea und Barcelona. Das ist für uns eine Herausforderung. Wir haben wieder die Möglichkeit, uns mit einem Spitzenclub zu messen. Portugiesische Mannschaften sind nicht schlecht. Lissabon ist eine Mannschaft, die guten Fußball spielen kann.
Karl-Heinz Rummenigge (Vorstands-Vorsitzender): Eine sehr interessante Gruppe mit meinem alten Club Inter. Die haben eine sehr starke Mannschaft, die auf dem Transfermarkt mit Crespo und Ibrahimovic und wer noch immer dazu kommt zugeschlagen hat. Lissabon und Moskau werden wir sehr respektvoll begegnen. Aber unser Ziel ist klar, die Gruppenphase überstehen und dann ab ins Achtelfinale.
Uli Hoeneß (Manager): Diese Auslosung ist eine große Herausforderung für unsere junge Mannschaft. Ich hoffe, dass wir die Gruppenphase überstehen und ins Achtelfinale einziehen.
Oliver Kahn (Mannschaftskapitän): Wir wollen ins Achtelfinale und ich sage auch mal: Wir werden ins Achtelfinale kommen. Natürlich müssen wir gegen Inter, Moskau und Lissabon voll konzentriert sein. Dann werden wir unser Ziel erreichen.
Roy Makaay (Stürmer): Es hätte schlimmer kommen können. Gegen Inter werden wir uns in spannenden Duellen messen und gegen Moskau und Lissabon müssen wir die nötigen Punkte für das Achtelfinale gewinnen.
Bastian Schweinsteiger (Nationalspieler): Inter Mailand ist ein Hochkaräter. Das wird nicht einfach. In Moskau wird es sicherlich wieder schön kalt. Aber wir ziehen das durch in dieser Gruppe und kommen ins Achtelfinale.
Roque Santa Cruz (Stürmer): Der FC Bayern hat in Europa immer noch einen klangvollen Namen, vor uns hat man Respekt. Ich freue mich vor allem auf die Duelle mit Inter Mailand. Wir und die Italiener sind Gruppenfavorit. Ich glaube, dass wir der Rolle gerecht werden und ins Achtelfinale einziehen.
Hamburger SV:
Trainer Thomas Doll: Wir habe eine Klasse-Auslosung erwischt. Arsenal hat im Finale gestanden, Porto hat die Champions League gewonnen und Moskau ist ein sehr schwerer Gegner. Unser Ziel ist es, ins Achtelfinale zu kommen, die Möglichkeit besteht. Arsenal und Porto sind Geheimfavoriten, aber man sollte uns auf der Rechnung haben. Meine Jungs werden sich zerreißen und in den Spielen weiterentwickeln.
David Jarolim (Mittelfeldspieler): Wir haben sehr gute Chancen weiterzukommen.
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