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Dämpfer für Leverkusen: Nur 1:1 gegen Wolfsburg | 2006-08-26


Leverkusen - Für Bayer 04 Leverkusen gab es am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit dem 1:1 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg einen unerwarteten Dämpfer.

Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena gelang den Niedersachsen das dritte Unentschieden in dieser Saison. Dabei sorgten Bayer-Spieler für beide Treffer: Erst markierte Juan (49.) das 1:0, dann köpfte Ahmed Madouni (70.) zum unglücklichen Ausgleich ins eigene Tor. Zudem verloren die Leverkusener in der 83. Minute auch noch Kapitän Carsten Ramelow wegen Meckerns durch die Gelb-Rote Karte.

Von der 46. bis zur 65. Minute war es ein prima Spiel von uns, doch in den letzten 20 Minuten ist es abgebrochen, kritisierte Leverkusens Chefcoach Michael Skibbe sein Team. Kollege Klaus Augenthaler war hingegen recht angetan von der Leistung seiner Elf: Ich kann mit dem Spiel zufrieden sein, wir hätten mit etwas Glück auch als Sieger vom Platz gehen können.

Die Leverkusener konnten zunächst nicht an die guten Leistungen der ersten beiden Saisonpartien anknüpfen. Sie kamen gegen die relativ harmlosen Niedersachsen nur schwer in Gang. Ein Schuss des Wolfsburgers Cedrick Makiadi, den Coach Augenthaler für Mike Hanke aufgeboten hatte, weckte die Platzherren aber aus ihrer Lethargie.

Angetrieben von Nationalspieler Bernd Schneider, der nach seiner Verletzungspause in der Partie in Bremen wieder für Paul Freier ins Team gekommen war, erspielten sich die Gastgeber mehr als ein halbes Dutzend Chancen bis zur Pause - ohne sie zu nutzen. Sergej Barbarez (25.), Tranquillo Barnetta (27.) oder Stefan Kießling (28./39.) trafen das Tor aus aussichtsreichen Positionen nicht. Keine Anerkennung fand zudem von Schiedsrichter Helmut Fleischer ein sehenswerter Treffer von Schneider (33.), da diesem ein Foul von Barnetta an VfL-Keeper Simon Jentzsch vorausgegangen war.

Die Wolfsburger, die auf Innenverteidiger Facundo Quiroga, der sich im Training einen Meniskusriss zugezogen hatte, und Juan Carlos Menseguez (Schulterprellung) verzichten mussten, beschränkten sich zwar nicht nur auf Defensivarbeit, brachten im Sturm aber wenig zu Stande. Pech hatte in der 38. Minute Torjäger Diego Klimowicz, dessen Kopfball knapp am Bayer-Tor vorbeistrich.

Nach dem Wechsel erhöhten die Leverkusener den Druck und waren bereits vier Minuten nach dem Wiederanpfiff erfolgreich. Eine Ecke von Schneider verlängerte Madouni zu Juan, der aus Nahdistanz zur Führung einköpfte. In der 60. Minute konnte sich die Bayer-Elf bei Torwart Jörg Butt bedanken, der mit einem Fußreflex einen Schuss aus zwei Metern von Miroslav Karhan gerade noch um den Pfosten lenkte. Zehn Minuten später jedoch war der Schlussmann gegen den Kopfball seines Abwehrspielers Madouni ins eigene Tor machtlos.


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