Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hofft weiter auf einen Wechsel des aus dem Kader verbannten Danijel Ljuboja, um einen neuen Stürmer verpflichten zu können.
Die Zeit läuft uns davon. Es gibt nicht so viele, die uns weiterhelfen können, wies Trainer Armin Veh auf den nahen Ablauf der Transferfrist am 31. August hin. Angesichts ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten können die Schwaben erst nach einem Verkauf Ljubojas einen Nachfolger holen. Der 27 Jahre alte Serbe schlug aber erst vor kurzem ein gutes Angebot des schottischen Spitzenclubs Celtic Glasgow aus und pokert um ein noch höheres Gehalt. Möglicherweise spekuliert er auf die Rückkehr zu einem französischen Verein. Der VfB hatte Ljuboja im August 2005 von Paris St. Germain geholt.
Ljuboja spielt den Maxe. Er führt uns an der Nase herum, schimpfte Veh über die Hinhaltetaktik des Angreifers. Eine Begnadigung des serbischen Nationalspielers schloss der VfB-Coach aus: Wenn wir nachgeben würden, wäre das charakterlos. Ljuboja hatte dem Verein bei Vertragsverhandlungen vorgeworfen, ihn zu betrügen. Nach dem Zerwürfnis verbannte ihn Veh aus dem Profi-Team. Seither trainiert Ljuboja bei der Regionalliga-Mannschaft.
Vieles spricht dafür, dass der VfB erst in der Winterpause eine Lösung seines Stürmerproblems findet. Ich gehe davon aus, dass jetzt keiner kommt, sagte Veh. Teammanager Horst Heldt teilte nach der 1:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund mit: Es ist schwierig, aber nichts ist unmöglich.
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