Dublin - Der größte Fan der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft musste sich keine Sorgen machen. Entspannt und zufrieden verfolgte Theo Zwanziger auf der Tribüne des Richmond Parks in Dublin den fünften Sieg der DFB-Elf in der fünften Partie der WM-Qualifikation.
Das war ein klar überlegenes Spiel. Wir sind auf Kurs WM-Teilnahme, und ich hoffe, dass wir den auch beibehalten können, sagte der Geschäftsführende DFB-Präsident nach dem ungefährdeten 3:0 (3:0)-Erfolg in Irland. Mit nun 15 Zählern (17:1 Tore) übernahm die Mannschaft von Trainerin Silvia Neid die Tabellenführung in der Gruppe 4 vor den punktgleichen Russinnen und kann bereits am 30. August in Schaffhausen gegen die Schweiz einen weiteren Schritt Richtung Weltmeisterschaft 2007 in China tun. In der Schweiz wollen wir vor allem an unsere Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen, sagte Spielführerin Birgit Prinz nach ihrem 150. Länderspiel. Neben Petra Wimbersky (2.) und Kerstin Garefrekes (45.) traf auch die 28-jährige Weltfußballerin (16.) in ihrem Jubiläumsspiel und markierte ihren 95. Länderspieltreffer.
Vor 500 Zuschauern stellte der Welt- und Europameister die Weichen gegen die überforderten Irinnen früh auf Sieg. Die Kombinationen liefen schnell und flüssig. Auch mit dem Defensiv-Verhalten war die Chefrainerin sehr zufrieden. Wir haben in der Abwehr gut gestanden und immer Druck gemacht. Wir wollten den Widerstand des Gegners schnell brechen und das ist uns mit dem frühen Tor auch gelungen, sagte Neid, die keinen Grund hat, ihr Team gegen die Schweiz zu ändern.
Zwanziger sieht noch großes Steigerungspotenzial, zumal sich die Spielerinnen wegen des verspäteten Bundesliga-Starts am 10. September noch nicht einmal in Bestform befinden. Ich glaube, die Mannschaft hat ihr Leistungsvermögen noch gar nicht ausreizen können.
Abwehrchefin Steffi Jones, die einen eher geruhsamen Nachmittag verlebte, sieht vor allem in der konsequenten Ausnutzung der Torchancen noch Verbesserungsmöglichkeiten. Wir wollen gegen die Schweiz erneut druckvoll agieren und sicher kombinieren. Und unsere Stürmerinnen wollen es sicher besser machen als gegen Irland, sagte die Frankfurterin. Neid pflichtete ihr bei: Wir müssen die Chancen noch besser nutzen. Es wir weiterhin an der Torgefährlichkeit gearbeitet.
Bereits am Sonntagnachmittag flog die Mannschaft nach Zürich. Von dort ging es weiter nach Weil am Rhein, wo die Elf bis zum Spiel in Schaffhausen ein Trainingslager bezog.
BVB hofft auf Losglück in der Fairplay-WertungUnaufgeregter Empfang für TschechenBraunschweig entthront Kiel durch 1:0-ErfolgGastfreundlichkeitHSV mit Mühe zum 2:1-Heimsieg gegen BielefeldBayern-Manager: TV-Bieterverfahren verschiebenStatistik zu Levski Sofia - Werder BremenJena verliert in Düsseldorf mit 1:3Aachen als 12. unterklassiger Verein im FinaleVfB träumt vom Pokalfinale1980 |
1617 |
1290 |
1536 |
1141 |
13095 |
13136 |
13126 |
13537 |
13450 |