Leipzig - Angeführt vom Wuppertaler SV bestimmt ein punktgleiches Quintett das Geschehen in der Regionalliga Nord. Dank der besseren Tordifferenz nach dem 3:0 gegen Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Ahlen führt das Team von Trainer Uwe Fuchs die Tabelle vor dem 1. FC Union Berlin an.
Der Aufsteiger ist als einziges Team der Staffel ohne Niederlage und nach dem 1:0 gegen Kickers Emden als einziger Drittligist auch noch ohne Gegentor. Dahinter drängen sich der SV Werder Bremen II, der 1. FC Dynamo Dresden und der VfB Lübeck, die alle ebenfalls zehn Punkte auf ihrem Konto haben.
Wuppertal profitierte von den Patzern der Konkurrenz. Lübeck trennte sich im Top-Spiel des Tages von Holstein Kiel mit 1:1. Wir haben zunächst gut gespielt, aber nach einer Stunde Kiel das Mittelfeld überlassen, urteilte Lübecks Trainer Bernd Hollerbach. Holstein-Coach Frank Neubarth bezeichnet den Ausgleich als verdient. Nur ein torloses Remis erreichte Dynamo Dresden trotz zahlreicher Pfosten- und Lattentreffer gegen Fortuna Düsseldorf. Wir hatten heute ein bisschen Pech, sagte Alexander Ludwig, der den Ball zwei Mal ans Aluminium knallte. Natürlich bin ich mit dem Punkt zufrieden. Düsseldorf hat uns das Leben schwer gemacht. Trotz allem hatten wir die Chance zum Sieg, befand Dresdens Trainer Peter Pacult.
Mit einer Vorlage und zwei Treffern hatte Gaetana Manno großen Anteil am dritten Saisonsieg der Wuppertaler. Ich denke, dass ich heute einen guten Tag gehabt habe, stellte der Matchwinner glücklich fest. Beim noch ungeschlagenen Aufsteiger Union Berlin war Nico Patschinski mit seinem Treffer zum 1:0 der entscheidende Mann. Der Sieg war verdient, weil wir nach der Pause einfach mehr am Ball waren, urteilte Union-Routinier Daniel Teixeira.
Für eine Überraschung sorgte der 1. FC Magdeburg, der mit einem 2:0 gegen den bisherigen Tabellenersten VfL Osnabrück seinen zweiten Saisonsieg feierte. Für Osnabrück war es am 5. Spieltag die erste Niederlage, die zum Absturz auf Platz sechs führte. Wir haben gegen eine aggressive und kampfstarke Mannschaft viel zu lieb gespielt, monierte Osnabrücks Coach Claus-Peter Wollitz. Dagegen freute sich Magdeburgs Trainer Dirk Heyne über die gewachsene Heimstärke und sagte: Wir haben gegen den Spitzenreiter eine Duftmarke hinterlassen.
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