Lehmann: 90 Minuten ohne Beschäftigung. Wenn das Spiel nachmittags gewesen wäre, hätte er sich in seinem Tor zum Sonnen hinlegen können.
Lahm: Öfter Rechtsaußen als rechter Verteidiger - harmoniert immer besser mit Schneider. Kurbelte das Spiel bei jeder Gelegenheit an.
Arne Friedrich: Nur in wenigen Zweikämpfen gefordert, dann aber resolut. Kurz vor Schluss stürmte er sogar mal energisch nach vorne.
Manuel Friedrich: Kompromisslos im Zweikampf, wenn es dazu kam. In seinem 3. Länderspiel gelang ihm per Kopf sein erstes Tor (87.).
Jansen: Nutzte seine Freiräume zu selten für energische Vorstöße wie bei der Vorbreitung des 2:0 durch Schweinsteiger. Konnte mehr machen.
Schneider: Der begnadete Techniker spielte Katz und Maus mit dem Gegner. Bereitete das 1:0 vor und traf per Elfmeter zum 13:0 (89.).
Frings: Zu viele Fehlpässe, ein gehaltener Gewaltschuss (18.) und eine gelungene Torvorbereitung beim 3:0. Pflicht erfüllt, mehr nicht.
Ballack: Verfehlte erst den leeren Kasten (25.), machte dann aber doch noch sein 32. Länderspiel-Tor. Durfte zur Pause duschen gehen.
Klose: 45 Minuten und zwei Tore genügten ihm, um in die Top Ten der Torschützenliste einzuziehen: Mit 33 Toren gleich mit Fritz Walter.
Podolski: Schlug erstmals vier Mal zu im Nationaltrikot, beim 1:0 sogar per Kopf. Schon 20 Länderspiel-Tore, empfahl sich für Bayern.
Asamoah: Durfte nach der Pause für Klose ran. Traf per Kopf aber nur die Latte (68.). Lief seinem 7. Länderspiel-Tor vergeblich hinterher.
Odonkor: Bildete nach der Pause rechts ein Pärchen mit Lahm. Spielte bei seinen Flankenläufen seine Schnelligkeit aus. Immer eine Option.
Hitzlsperger: Der Edelreservist durfte für Frings rein (62.) und traf zwei Mal mit links. Tor-Premiere mit Doppelpack im 18. Länderspiel.