Italien-Skandal: Auch Anklage will in die Berufung | 2006-07-17
Rom - Im italienischen Fußball-Skandal droht ein Prozess-Marathon: Nach den vier verurteilten Clubs Juventus Turin, AC Florenz, Lazio Rom und AC Mailand will nun auch die Staatsanwaltschaft in die Berufung gehen.
Die Anklage-Behörde beim Sportgericht des nationalen Fußballverbandes (FIGC) will sich für höhere Strafen stark machen. Nach dem Urteil in erster Instanz steigen Juve, Florenz und Lazio in die zweite Liga ab und kassieren teilweise saftige Strafpunkte. Mailand darf dagegen in der ersten Liga bleiben, erhält aber ebenfalls Minuspunkte. Einige Vereinen drohen bereits damit, vor Zivilgerichte zu ziehen.
Zugleich läuft der Ausverkauf der Juventus-Stars auf vollen Touren: Torwart Gianluigi Buffon wechselt nach Medienberichten zum AC Mailand, während Fabio Cannavaro zu Real Madrid geht.