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Topfavorit Hoffenheim personell in anderer Liga | 2006-08-02


Leipzig - Als klarer Favorit startet die TSG Hoffenheim in die neue Saison der Fußball-Regionalliga Süd. 17 Vereine trauen den Kurpfälzern die Meisterschaft und somit den Aufstieg zu. Das ergab eine Trainer-Umfrage der Deutschen Presse-Agentur .

Nur Matthias Hamann von Liga-Neuling KSV Hessen Kassel hat Hoffenheim als Zweitliga-Anwärter Nummer eins nicht auf der Rechnung. Dahinter, aber mit deutlichem Vorsprung auf die Verfolger, rangiert der 1. FC Saarbrücken mit 13 Nennungen vor dem SV Wehen (8), den Stuttgarter Kickers (7), dem VfR Aalen und den Sportfreunden Siegen (je 6).

Hoffenheim hat viel investiert, um nach Platz vier im Vorjahr den Sprung in die 2. Bundesliga zu schaffen. Dank Mäzen Dietmar Hopp kickt die Turn- und Sportgemeinschaft vor allem im administrativen Bereich schon jetzt in einer anderen Liga. Hockeytrainer Bernhard Peters, den Jürgen Klinsmann vergebens zur Nationalmannschaft zu lotsen versuchte, nimmt ab Oktober den Posten des Direktors für Sport- und Jugendförderung ein. Trainiert wird das Team von keinem Geringeren als dem langjährigen Bundesligacoach Ralf Rangnick (zuletzt bei Schalke 04), den der Club für fünf Jahre verpflichtete.

Hoffenheim wird es schaffen, drückt Peter Starzmann, Trainer von Neuling SSV Reutlingen 05, die Prognose einer ganzen Liga aus. Neun Abgängen standen vor Saisonbeginn neun Zugänge gegenüber, darunter der in der Bundesliga erprobte ungarische Nationalspieler Zsolt Löw. Ich erwarte von meiner Mannschaft den Aufstieg, lautet Rangnicks Ziel.

Der erste Aufsteiger ist Hoffenheim, der zweite eine offene Variable, sagt Robin Dutt von den Stuttgarter Kickers. Sein Team zählen unter anderem die Kollegen Starzmann und Rainer Krieg vom Karlsruher SC als Geheimfavoriten auf. Mit den Augsburgern Christian Okpala und Sascha Benda sowie Laszlo Kanyuk von Kickers Offenbach haben sich die Schwaben exzellent verstärkt. Wir gehören zu den besten sechs Teams, bremst Dutt jedoch die Erwartungen.

Neben den Zweitliga-Absteigern Saarbrücken (mit Michael Henke als Trainer) und Siegen trauen die meisten Aalen und auch Wehen trotz personellem Umbruch eine gute Rolle in der neuen Saison zu. An Ansehen eingebüßt hat dagegen der SV Darmstadt. Nur vier Trainer tippen darauf, dass der letztjährige Tabellenfünfte eine ähnlich gute Rolle spielen wird. Darmstadt hat doch einige Spieler verloren, erklärt Robert Jung von FK Pirmasens. Zu Abstiegskandidaten wollte sich keiner der Trainer äußern.


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