Israels Protest gegen Spielverlegungen abgewiesen | 2006-08-06
Hamburg - Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den Protest des israelischen Fußball-Verbands IFA gegen die Verlegung von zwei Heimspielen israelischer Clubs in der UEFA-Cup-Qualifikation abgewiesen.
Die IFA hatte sich gegen die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gewehrt, die Zweitrunden-Heimspiele von Hapoel Tel Aviv und Bnei Yehuda Tel Aviv wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf neutralen Boden zu verlegen.
Mit Blick auf die Umstände gibt es keine Möglichkeit, mit einer einstweiligen Verfügung die Entscheidung der UEFA aufzuheben, teilte der CAS nach Angaben der IFA am Wochenende mit. Hapoel muss daher seine Partie gegen den slowenischen Vertreter NK Domzale im niederländischen Tilburg austragen. Bnei Yehuda wird gegen Lokomotive Sofia im slowakischen Bratislava spielen.
Am 7. August will die UEFA entscheiden, ob das für den 24. August angesetzte Rückspiel zwischen Beitar Jerusalem und Dinamo Bukarest ebenfalls verlegt wird. Auch der Austragungsort für das Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation zwischen Maccabi Haifa und dem FC Liverpool am 22. August steht zur Debatte.