Lissabon - Der Sieg über England im WM-Viertelfinale hat in Portugal Riesenjubel ausgelöst. In Lissabon, Porto oder auf Madeira strömten Zehntausende Menschen mit den Landesfahnen auf die Straßen, die Autofahrer feierten den Erfolg mit ohrenbetäubenden Hupkonzerten.
Neben Por-tu-gal-Rufen ließen die Menschen vor allem den Helden des Tages, Torwart Ricardo, hochleben. Viel Lob gab es aber auch für den brasilianischen Trainer Luiz Felipe Scolari. Im Rundfunk wurde der Einzug ins Halbfinale als historischer Erfolg gefeiert. Jetzt ist alles drin, meinte ein Reporter.
So sieht es auch Scolari. Portugal kann Weltmeister werden. Es ist schwierig, die Spieler sollten dieses Ziel aber vor Augen haben, sagte er im Fernsehen. Eusebio, Portugals Held der WM 1966, pflichtete ihm bei. Der Weg für unser Land ist nun frei, alles ist möglich, sagte er. Der Sieg über die Engländer sei völlig gerechtfertigt gewesen.
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