Als der fast Glatzköpfige Herr am 18. Juni - fünf Tage vor seinem 34. Geburtstag - wütend vom Rasen des Leipziger Stadions stapfte, seinen Trainer keines Blickes würdigte und eine gewisse Stahltür in den Katakomben verschonte, da rumorte es in der Fußballwelt gewaltig.
Adieu Zizou? War das der schmachvolle Abgang des dreimaligen Weltfußballers des Jahres? Glanzloses Aus in der WM-Vorrunde? Weit gefehlt! Denn ein Zinedine Zidane lässt sich nicht einfach so vom Platz jagen, er bestimmt sein Ende selbst. So scheint es zumindest. Denn weder Frankreichs Trainer Raymond Domenech, Spaniens junge Wilde oder der hoch gelobte Titelverteidiger Brasilien konnten den sympathischen Altstar bisher stoppen. Sein letztes großes Ziel hat er fest vor Augen: Das WM-Finale!