Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen rechnet mit einer Unterlassungsverfügung des Bremer Stadtamtes. Das bestätigte Werders Geschäftsführer Manfred Müller.
Bremens Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) ist nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig der Ansicht, dass der private Wettanbieter betandwin als Haupt- und Trikotsponsor Werders nicht zulässig ist. In der Bremer Innenverwaltung hieß es, man bleibe bei der Haltung, gegen illegale Wettanbieter vorzugehen und hierzu gehöre auch betandwin. Ob eine Unterlassungsverfügung bei Werder Bremen ins Hause stehe, wollte das Innenressort nicht kommentieren. Die Stadt gehe nicht gegen Werder Bremen, sondern gegen illegale Wettanbieter vor.
Nach Auffassung Müllers sei der Internet-Wettanbieter betandwin kein stationärer Wettanbieter und deshalb rechtlich nicht zu beanstanden. Wir werden rechtliche Schritte einleiten und gehen davon aus, dass wir im Eilverfahren Recht bekommen, sagte Müller. Er rechnet damit, dass in spätestens 14 Tagen Klarheit herrsche. Müller betonte, dass Werder keinen Plan B in der Schublade liegen habe. Wir wussten bei Vertragsabschluss, was auf uns zukommt und sind nach wie vor überzeugt, den richtigen Partner gefunden zu haben.
Dass das neue Werder-Trikot noch nicht präsentiert werden konnte, lag nach Vereinsangeben nicht an der juristischen Auseinandersetzungen. betandwin plane einen neuen Markenauftritt mit geändertem Design.
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