DFB: Wir akzeptieren das Regelwerk der FIFA | 2006-07-04
Berlin - Der Rechtsberater des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Christoph Schickhardt, hat die Entscheidung der Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA gegen den deutschen Nationalspieler Torsten Frings als unglücklich bezeichnet.
Das Regelwerk der FIFA werde aber akzeptiert. Dem Nachrichtensender N24 sagte Schickardt am Dienstag: Wichtig ist natürlich auch bei allem Ärger, dass er am Sonntag wieder voll dabei ist, dass er sein Endspiel hat und uns dann wieder voll unterstützen kann. Die FIFA-Disziplinarkommission hatte den Bremer am Montag wegen seiner Beteiligung an den Handgreiflichkeiten im Anschluss an das Viertelfinale gegen Argentinien zu einem Spiel Sperre und einem weiteren auf Bewährung verurteilt.
Schickhardt betonte: Das Urteil ist so ausgefallen, dass es die Überschrift trägt, er konnte nicht ganz ungeschoren davonkommen. Aus meiner Sicht hätte er ganz klar freigesprochen werden müssen, weil auch ... eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters vorlag. Für den DFB sei nun auch wichtig, dass hier kein böses Blut bleibt und weiterhin das Motto gilt ,Die Welt zu Gast bei Freunden. Und das gilt selbstverständlich auch für Italien.