Berlin - Südafrikas Präsident Thabo Mbeki ist überzeugt, dass sein Land die Fußball-WM 2010 finanzieren kann. Nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin sagte er, im Haushalt seien bereits Mittel für Einrichtungen der WM eingestellt.
Er sei sich ziemlich sicher, dass Südafrika die Anforderungen des Fußballweltverbandes FIFA erfüllen und auch die finanziellen Herausforderungen meistern werde, sagte Mbeki.
Zugleich zeigte sich der südafrikanische Präsident erfreut, dass das deutsche Organisationskomitee - voran Franz Beckenbauer - nach der WM in Deutschland das südafrikanische Komitee unterstützen wolle. Was die eigenen Planungen und Vorbereitungen insbesondere bei der Sicherheit betreffe, habe man sich während des Turniers hier in Deutschland informiert. Ich gehe davon aus, dass es keine großen Probleme geben wird.
Südafrika sei in der Lage, Gastgeber der Fußball-WM 2010 zu sein. Die logistischen Grundlagen seien schon sehr solide. Auf die Frage, ob die Tickets bei der WM in Südafrika zu teuer für die Bewohner des Landes seien, sagte Mbeki, die südafrikanische Mannschaft habe sich zwar nicht für die WM in Deutschland qualifizieren können. Doch viele Fans der Mannschaft seien hier. Und die haben das Geld. Da muss man sich keine Sorgen machen.
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