Hannover - Die Niederlage von WM-Gastgeber Deutschland gegen Italien hat für einen Einschaltquoten-Rekord im deutschen Fernsehen gesorgt. Durchschnittlich 29,66 Millionen Fußballfans sahen nach ZDF-Angaben das dramatische Halbfinale in den eigenen vier Wänden.
Mit einem Marktanteil von Marktanteil 84,1 Prozent ist das ist der höchste jemals gemessene Zuschauerwert seit Beginn des Verfahrens im Jahr 1985. In der Verlängerung, als die Italiener die Tore zum 2:0-Sieg erzielten, saßen sogar 31,31 Millionen Zuschauer gebannt vor dem Bildschirm.
Den bisherigen Zuschauerrekord hielt das WM-Finale von 1990 zwischen Deutschland und Argentinien. Es wurde von durchschnittlich 28,66 Millionen Zuschauern in den alten Bundesländern verfolgt. Die vielen Millionen Fans, die die Live-Übertragung aus Dortmund beim Public Viewing, in Gaststätten, Clubheimen, Kliniken oder bei Freunden anschauten, sind in der TV-Quote noch nicht einmal enthalten.
Die Konkurrenzprogramme verzeichneten angesichts der Fußball-Dominanz verschwindend geringe Quoten. 1,38 Millionen Zuschauer (3,9 Prozent) sahen auf RTL ab 21.15 Uhr die Krimiserie Im Namen des Gesetzes, 0,94 Millionen (2,7 Prozent) in der ARD die Serie In aller Freundschaft um 21 Uhr, 0,67 Millionen (2,1 Prozent) ab 20.15 Uhr den Sat.1.-Film Für immer verloren und 0,36 Millionen (1,1 Prozent) eine Folge von Sex in the City um 20.50 Uhr auf ProSieben.
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