Berlin - Marcelinho lässt Hertha BSC weiter schmoren, doch der Fußball-Bundesligist hat seinem Sorgenkind vor dem möglichen Rausschmiss noch eine Hintertür offen gelassen.
Obwohl der Brasilianer auch vier Tage nach dem Trainingsstart nicht in Berlin aufgetaucht ist, plant man zumindest ein Gespräch mit dem 31-Jährigen. Er soll jetzt am Freitag kommen. Diesen Flug haben wir ihm jedenfalls gebucht. Aber die anderen zuvor hatten wir ihm auch besorgt, sagte Hertha-Pressesprecher Hans-Georg Felder.
Während der eigenmächtigen Verlängerung seines Sommerurlaubs, die Marcelinho bereits zum vierten Mal während seiner Dienstzeit bei Hertha BSC praktiziert, hatten brasilianische Medien über Kontakte des Mittelfeldspielers zu anderen Vereinen berichtet. An erster Stelle genannt ist der einheimische Erstligist Palmeiras Sao Paulo, der als Kellerkind dringend Verstärkung sucht und sich nach Berichten aus Brasilien mittlerweile mit dem chilenischen Mittelfeldspieler Valdivia einig ist.
Tief enttäuscht vom Verhalten seiner Nummer 10 zeigte sich auch Hertha-Trainer Falko Götz. In einem Gespräch mit Michael Preetz und mir vor der Sommerpause hat Marcelo hoch und heilig versprochen, dass er pünktlich zurückkehrt. Er hat sich nicht daran gehalten. Das ist umso enttäuschender, als wir in der letzten Saison immer an ihm festgehalten haben, auch als es nicht so für ihn lief, sagte Götz.
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