Kein Widerstand gegen Klinsmann im DFB | 2006-07-08
Berlin - Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger sieht im Führungsgremium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) keinen Widerstand gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann.
Es gibt im DFB-Präsidium keinen, der ernsthaft eine Vertragsverlängerung mit Jürgen Klinsmann in Frage stellen würde. Das wird eine völlig einmütige Haltung werden, sagte Zwanziger vor dem Spiel um Platz drei der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal in Interviews mit mehreren Zeitungen.
Klinsmanns Amtskollege Marcello Lippi plant für das WM-Endspiel in Berlin gegen Frankreich erstmals in seiner Zeit als Coach der Italiener keinen Umbau seiner Mannschaft. Es sollen die selben Spieler auflaufen wie beim 2:0-Halbfinalsieg über Deutschland. Sein Gegenüber Raymond Domenech lässt die Equipe Tricolore zum vierten Mal hintereinander in unveränderter Formation auflaufen.
Unterdessen hat der Fußball-Weltverband FIFA die argentinischen Nationalspieler Leandro Cufre und Maxi Rodriguez für ihre Tätlichkeiten nach dem WM-Viertelfinale gegen Deutschland mit recht milden Strafen belegt. Cufre muss für seinen Tritt gegen Per Mertesacker vier Pflichtspiele pausieren. Rodriguez, der Bastian Schweinsteiger auf den Hinterkopf geschlagen hatte, wurde für zwei Partien gesperrt. Das gleiche Strafmaß bekam Englands Fußballstar Wayne Rooney für seine Rote Karte im Viertelfinale gegen Portugal.