Fan-Betreuer loben WM-Konzept und Polizeieinsatz | 2006-07-06
Frankfurt/Main - Fan-Betreuer haben das zuschauerfreundliche Konzept der Fußball-WM und den umsichtigen Polizeieinsatz gelobt.
Den Fußballfans sei auf allen Ebenen mit Respekt begegnet worden, erklärten Vertreter der Koordinationsstelle Fan-Projekte (kos) in Frankfurt. Sie wurden als elementarer Bestandteil und nicht als Sicherheitsrisiko der WM betrachtet.
Das WM-Organisationskomitee und die beteiligten Städte hätten mit dem beeindruckenden Angebot an öffentlichen TV-Übertragungen das WM- Motto mit Leben gefüllt. Damit sei eine Atmosphäre geschaffen worden, in der die Gesamtbevölkerung die WM akzeptiert und getragen habe. Die Polizei habe dies mit ihrem gleichermaßen zurückhaltenden wie präsenten, kommunikativen und freundlichen Auftreten unterstützt.
Wieder einmal bestätigten sich unsere Erfahrungen, dass eine gastfreundliche, die Fans respektierende Atmosphäre der beste Garant für eine sichere Durchführung ist, erklärte kos-Leiter Thomas Schneider. Sein Stellvertreter Michael Gabriel forderte die Behörden auf, diese Erfahrungen auch im Liga-Alltag umzusetzen.
Mit ihren Fan-Botschaften und Internet-Angeboten haben die Fan- Betreuer nach eigenen Angaben etwa 2 Millionen Kontakte zu Fußballfans gehabt. Sie wurden unterstützt von Fanexperten-Teams aus elf Ländern.