Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Rummenigges WM: WM-Erfolge durch gute Vorbereitung | 2006-07-07


Berlin - Das Fernduell zwischen Italiens Andrea Pirlo und Frankreichs Zinedine Zidane entscheidet wahrscheinlich das WM-Finale 2006 in Berlin. Setzt sich Pirlo mit seiner Klasse durch ­ wir erinnern uns an das Spiel gegen Deutschland - oder der Superstar der Gallier?

Ich bin sehr glücklich, dass Zidane eine so vorzügliche WM spielt, in die er sich kontinuierlich hineingesteigert hat. Er war gegen Spanien der Matchwinner, gab geben Brasilien die entscheidende Vorlage und verwandelte gegen Portugal den Elfmeter. Es ist zu schade, dass er aufhört. Denn Zidane war trotz Ronaldo und Ronaldinho die überragende Figur des Weltfußballs der letzten zehn Jahre, ein großartiger Stratege, sogar Vollstrecker.

Seine Leistung bei der WM kommt freilich nicht aus dem Nichts. Ich weiß von unserem Bayern-Spieler Willy Sagnol, wenn die Mannschaft einmal trainiert, trainiert Zidane zwei Mal. Dieser Genius schuftet, damit er fit ist, um seine Genialität ausspielen zu können. Chapeau. Das Finale wird sich vornehmlich im Mittelfeld abspielen, wo sich die Teams gegenseitig eliminieren. Auf sicher taktisch höchstem Niveau, wobei jeder Fehler rigoros bestraft wird.

Nach dem guten Spiel gegen Deutschland neigen wir dazu, die Italiener zu favorisieren. Doch ich erinnere daran: So wie wir eine schlechte Bilanz gegen Italien haben, hat Italien eine schlechte gegen Frankreich. So banal es klingt, aber das spielt im Hinterkopf eine Rolle. Ob man will oder nicht.

Was wird bleiben von diesem Turnier? Offensichtlich bewegten sich Mannschaften wie Deutschland und speziell Italien auf so hohem Niveau, weil die Trainer ihre Teams taktisch, mental und natürlich körperlich gut präpariert haben. Sie engen ihre Spieler nicht ein, sondern sie übertragen ihnen Verantwortung auf und außerhalb des Platzes. Klinsmann hat es perfekt geschafft, eine Partnerschaft aufzubauen und zu praktizieren. So arbeiten die Trainer der Zukunft. Gute Trainer halten ihre Teams auf höchstem Level, weniger gute drücken die Leistung. Beispiel Argentiniens Pekerman. Ich hielt ihn lange für einen guten Trainer, doch seine Aufstellung und die Auswechslungen gegen Deutschland lassen mich zweifeln.

Auch wie Brasiliens Parreira seine Mannschaft vorbereitet hat, so kann man nicht in ein Turnier gehen. Mit den Grundforderungen wie Fitness, Disziplin und Ordnung, wie sie Felix Magath vertritt, hätte die Mannschaft einen Durchmarsch zum Titel machen können. Somit hat die WM 2006 auch gezeigt: Niemand darf sich erlauben, überheblich in ein Turnier zu starten. Wer die WM und Deutschland erlebt hat, wird nach Hause fahren und begeistert darüber berichten. Das Motto Zu Gast bei Freunden ist optimal umgesetzt worden. Denn wir haben bewiesen, dass wir hier mehr können als perfekt organisieren.

Deutschland hat sich sehr sympathisch gezeigt. Dafür muss man allen das größte Kompliment machen. Die WM war der schönste Event, den die Welt je gesehen hat. Und Franz Beckenbauer sollte den höchsten Orden bekommen, den diese Republik zu vergeben hat. Er hat ihn verdient.


Stimmen zum Länderspiel Deutschland - Japan
Wolfsburger DAlessandro endgültig nach Saragossa
Kopfzerbrechen über amtliche Namen
Hoffenheims Trainer verteidigt Millionen-Einkäufe
Watzke will Kontakt zu von Heesen aufnehmen
US-Coach Arena kritisiert Team
Nürnberg gewinnt Testspiel 10:0
Karlsruhe feiert 1:0-Heimsieg gegen Bayern II
Klinsmann will kein Benefizspiel mit DFL
Offenbach und Feucht mit torlosem Remis

1755 | 1228 | 1532 | 1114 | 1197 | 13582 | 13709 | 13824 | 13161 | 13149 |