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WM-Kapitäne Zidane und Cannavaro gegen Rassismus | 2006-07-07


Berlin - Die Mannschaftskapitäne der Finalisten Italien und Frankreich haben sich vor dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft am 9. Juli gemeinsam gegen Rassismus ausgesprochen.

Man darf sich nicht auf Appelle und Worte beschränken, sondern muss mit dem eigenen Verhalten ein eindeutiges Zeugnis ablegen. Dies gilt insbesondere für uns Fußballspieler, schrieb der Italiener Fabio Cannavaro in einer persönlichen Erklärung für die Organisation FARE (Football Against Racism in Europe).

Zinédine Zidane erklärte: Der Rassismus hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen - und schon gar nicht im Fußball. Die WM sei ein magisches Ereignis. Die Rassisten sollen draußen bleiben, meinte Zidane, der in Berlin das letzte Spiel seiner Karriere bestreitet. Bei den Viertelfinalpartien hatten bereits die Mannschaftskapitäne aller beteiligten Teams vor dem Anpfiff eine Erklärung gegen Rassismus verlesen.


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