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Owen kritisiert Eriksson - Rooney frustriert | 2006-07-08


London - Englands verletzter Nationalstürmer Michael Owen hat die WM-Taktik von Trainer Sven-Göran Eriksson kritisiert und Rotsünder Wayne Rooney in Schutz genommen.

Beim Viertelfinale gegen Portugal den Angreifer von Manchester United als einzige Sturmspitze aufzubieten, sei falsch gewesen: Wayne Rooney ist einer der besten Stürmer der Welt. Und wenn man nur mit einer Sturmspitze spielt, ist es so, als würde man ihm ein Bein herausreißen, wird Owen im Boulevardblatt The Sun zitiert.

Der Platzverweis Rooneys in der Partie sei eine Konsequenz der falschen Aufstellung gewesen. Der Jungstar habe aus Frust das rüde Foul begangen. Sein Stürmerkollege sei wütend gewesen über zu wenig Unterstützung im Offensiv-Spiel, mutmaßte Owen, für den die WM bereits nach einer schweren Knieverletzung im letzten Vorrundenspiel gegen Schweden beendet war.

Eriksson hatte Rooney gegen Portugal als einzigen Angreifer aufgeboten. Nach einem Tritt gegen den portugiesischen Verteidiger Ricardo Carvalho hatte er in der 62. Minute die Rote Karte gesehen. Man kann annehmen, dass er vielleicht nur wütend darüber war, wie die erste Stunde des Spiels gelaufen war, sagte Owen laut Sun. England verlor die Partie mit 1:3 im Elfmeterschießen, nachdem in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung auf beiden Seiten kein Tor gefallen war.


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