Heimspiel für Klinsmann - Andrang auf Fanmeilen | 2006-07-08
Stuttgart/Berlin - Heimspiel für Bundestrainer Jürgen Klinsmann: Bereits Stunden vor dem Anpfiff zum kleinen Finale gegen Portugal in Stuttgart feierten begeisterte Fans die deutsche Fußball-Nationalelf.
Hunderte Anhänger belagerten in der Heimatstadt des Teamchefs das Quartier der deutschen Mannschaft. Die Fans warteten in Nationaltrikots und mit Fahnen ausgerüstet auf Bundestrainer Klinsmann und seine Mannschaft, sangen Stuttgart ist viel schöner als Berlin und riefen laut nach Klinsmann. Einige skandierten selbstgedichtete Lieder auf den Bundestrainer, der im Stuttgarter Stadtteil Botnang aufgewachsen ist.
Vor dem Hotel wehte ein Fahnenmeer. Am Abend wird dort kein Durchkommen mehr sein, sagte ein Polizeisprecher. Er rechnete dann mit ähnlichen Fanmassen wie am Vorabend, als etwa 6000 Menschen ihre Klinsmänner vor dem Teamhotel begrüßt hatten.
Bei trübem Wetter öffnete das Fanfest am Schlossplatz bereits mittags mit einem bunten Rahmenprogramm seine Pforten. Nach Angaben der Polizei wurden zum letzten Spiel der deutschen Mannschaft bei diesem Turnier bis zu 70 000 Fans erwartet. Rund 1200 Polizisten sorgten für Ordnung.
Vorfreude auf das letzte deutsche WM-Spiel auch andernorts: Auf der Berliner Fanmeile stimmten sich schon Stunden vor Anpfiff mehrere tausend Menschen auf die Übertragung des kleinen Finales am Abend ein. Mit Fahnen, Nationaltrikots und Sprechchören bummelten sie zwischen den Ständen und Buden entlang. Zur Übertragung des Spiels um Platz drei aus Stuttgart wurde auf der bundesweit größten Fanmeile nochmals ein großer Andrang erwartet. Die Polizei hatte knapp 6000 Beamte im Einsatz.