Hamburg - Dank der Fußball-WM haben die Briten nach Ansicht von Premierminister Tony Blair ein völlig neues Bild von Deutschland gewonnen.
Die abgestandenen Klischees von früher werden durch ein neues, positives und viel zutreffenderes Bild Deutschlands abgelöst, schrieb Blair in einem Beitrag für die Zeitung Bild am Sonntag. Ich weiß, wie weit verbreitet und groß die Enttäuschung darüber sein wird, dass Michael Ballack - der sein Können demnächst hier in London unter Beweis stellen wird - heute Abend nicht den Pokal halten wird, versicherte der Regierungschef. Aber Sie können sich damit trösten und sehr stolz darauf sein, dass Deutschland als Nation zu den größten Gewinnern dieses Turniers gehört. Und zwar verdient.
Großbritannien könne sich, so Blair, vielleicht das eine oder andere abschauen für die Olympischen Spiele 2012 in London. Der britische Premier zog ein durchweg positives Fazit der WM: Die Weltmeisterschaft hat alle Erwartungen übertroffen. Wir haben fantastischen Fußball und hervorragende Einzelleistungen gesehen. Es war Sport in seiner absolut besten, mitreißendsten Form. Die WM habe wieder einmal bewiesen, das der Sport Menschen verbinden könne. Blair sprach dafür Deutschland und seinen Bürgern Dank aus und fügte hinzu: Aus vielen Erzählungen englischer Fans, die nach Deutschland gereist sind, weiß ich, dass es ihnen ausgezeichnet gefallen hat.
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