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Internationale Pressestimmen zur WM vom 9. Juli | 2006-07-09


FRANKREICH:

LEquipe: Der ideale Abgang. Ein letztes Feuerwerk gegen Portugal, einen besseren Schlussstrich konnte Deutschland nicht unter diese WM setzen.

Le Journal du Dimanche: Deutschland hat seine WM zu Hause perfekt abgeschlossen. Der unglaubliche Monat des Feierns geht auf saubere und edle Weise zu Ende. Letzte Großeinstellung auf den Wald der deutschen Fahnen im Stadionrund.

Le Parisien: Die Deutschen auf dem Podium. Anders als ihre glorreichen Vorgänger von 1966 haben die Portugiesen das diesmal nicht geschafft. Sie überlassen den Deutschen den letzten Erfolg, gefeiert von einem ganzen Volk.

ARGENTINIEN:

Olé: Deutschland hat ein tolles Ende seiner WM hingelegt. Es hat den dritten Platz erkämpft, stellt voraussichtlich mit Klose den Torschützenkönig, und die FIFA hat Podolski zum besten Nachwuchsspieler gewählt. Das sind alles Gründe zum Feiern, und so hat es das Publikum auch gesehen: Bei jeder Aktion von Oliver Kahn gab es großen Applaus, und der Sieg wurde fröhlich gefeiert.

Clarín: Deutschland hat mit dem Erfolg über Portugal das Siegerpodest erklommen.

La Nación: Deutschland hat ein großartiges WM-Turnier hingelegt. Aufrecht hat es sich von der WM verabschiedet, und das mit einem neuen Helden. Sicher kann dieser Sieg nicht ganz die Trauer über die Niederlage gegen Italien vergessen machen, aber er war ein großer Trost für viele Deutsche. Sie sahen eine Mannschaft, die sich mit einem Lächeln von ihren Fans verabschiedete.

SCHWEIZ:

SonntagsZeitung: Das Team von Trainer Jürgen Klinsmann konnte sich feiern lassen. Die Deutschen drehten in der zweiten Halbzeit richtig auf, zeigten mehr Biss und Siegeswillen. Allen voran Bastian Schweinsteiger. Bei seinem Distanzschuss in der 56. Minute sah Portugals Torhüter Ricardo allerdings nicht gut aus.

NZZ am Sonntag: Es entstand zu Beginn eine unverkrampfte, temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Vielleicht fehlte manchmal das klare Konzept. Auch ohne die verletzten Ballack, Mertesacker, Friedrich und Borowski stellten die Deutschen das klar bessere, abgeklärtere, willigere Team.

SonntagsBlick: Panzerfußball. Die Deutschen feiern Jürgen Klinsmann als Reformer ihres Fußballs. Dabei ist er bloß ein Sepp Herberger der Spaßgesellschaft.

ÖSTERREICH:

Kronenzeitung: Jubel zum Abschied - Mit Schwein(i) auf Platz drei. Seine zweieinhalb Tore machten den deutschen Youngster zum großen Helden beim 3:1 Sieg in Stuttgart gegen Portugal.

NIEDERLANDE:

Telegraaf: Dass das Deutschland des Bäckersohnes Jürgen Klinsmann durch Treffer von Ass Bastian Schweinsteiger und einem Eigentor von Petit mit dem dritten Platz davonkam, war, ganz vorsichtig gesagt, glücklich.

SCHWEDEN:

Expressen: Eigentlich bestand schon beim Einlaufen ins Stuttgarter Stadion kein Zweifel, wer hier gewinnen würde. Diese junge deutsche Mannschaft hat das Zeug zu künftigen Meisterschaften.

DÄNEMARK:

Jyllands-Posten: Schweinsteiger verschaffte sich wahrlich einen guten Abgang nach seiner schwachen Leistung vorher im Turnier. Nachdem es nicht zum großen Finale gereicht hat, erwies sich das kleine als auch nicht so schlecht.


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1966 | 1009 | 1244 | 1198 | 1718 | 13648 | 13777 | 13331 | 13027 | 13863 |