Berlin - Die Fußball-WM in Deutschland war nach Ansicht von Bundespräsident Horst Köhler ein großer Gewinn für das Land.
Wir sind zwar nicht Weltmeister geworden, aber wir haben viel gewonnen bei dieser WM sagte Köhler in Berlin bei einem Empfang für die zum Finale angereisten ausländischen Staatsgäste. Die Welt zu Gast bei Freunden - das war das Motto der WM. Wenn ich die Berichte in der in- und ausländischen Presse lese, dann habe ich das Gefühl, dass uns das ganz gut gelungen ist, meinte Köhler.
Die Welt habe mit Interesse und Sympathie auf Deutschland geschaut, sagte der Bundespräsident. Und ich glaube, dass sogar wir Deutsche durch dieses Fußballfest einen neuen Blickwinkel auf uns und unser Land bekommen haben. Köhler dankte den Mannschaften aus aller Welt, dem Fußballverband FIFA und dem Organisationskomitee, vor allem aber den vielen Helferinnen und Helfern, die diese WM erst zu einem großartigen Ereignis gemacht hätten.
Unter den Gästen waren UN-Generalsekretär Kofi Annan, EU- Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der südafrikanische Staatspräsidenten Thabo Mbeki, Italiens Präsident Giorgio Napolitano, der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Fürst Albert von Monaco. Auch Ex-US-Präsident Bill Clinton mit Tochter Chelsea sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel, FIFA-Präsident Joseph Blatter und OK-Chef Franz Beckenbauer waren bei dem Empfang dabei.
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