WM-Schlussfeier im Berliner Olympiastadion | 2006-07-09
Berlin - Feierlich, stürmisch, schwungvoll: Vor dem Anpfiff des WM-Finales Italien gegen Frankreich hat eine abwechslungsreiche Schlussfeier die Zuschauer im Berliner Olympiastadion in Stimmung gebracht.
Den Auftakt machten die Klassik-Popper von Il Divo, die noch einmal den hymnischen offiziellen WM-Song Time of our lives präsentierten. Nach einem Intermezzo mit treibenden Trommeln und Tänzern sang Popstar Shakira als Höhepunkt der elfminütigen Show im roten bauchfreien Outfit ihren Hit Hips dont lie. Im Duett mit dem Sänger Wyclef Jean und unterstützt von einem afrikanischen Chor trieb sie das Tempo der Show weiter voran.
Bei 29 Grad Lufttemperatur füllten sich die Plätze im Stadion. Unter den 69 000 Zuschauern überwog die Farbe blau - die Fanfarbe sowohl der Italiener als auch der Franzosen.
Inszeniert wurde der Schlussakt von Choreograf Doug Jack, der auch die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin plante. Unter den Mitwirkenden der Show auch 400 Amateure, die als Tänzer und Trommler den Zuschauern auf der Tribüne einheizten. Die weiße Bühne war von den Flaggen der 32 Teilnehmerländer eingerahmt.
Feierlich wurde es in der Halbzeitpause: Beim Spielstand von 1:1 bot Startenor Plácido Domingo mit großem Chor das von seinem Sohn komponierte Stück Willkommen bei uns. Inszeniert wurde der Schlussakt von Choreograf Doug Jack, der auch die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin geplant hatte.
Obwohl Michael Ballack und Co. nicht um den WM-Pokal mitspielen, standen beim Endspiel auch fünf Deutsche auf dem Rasen: Unter den 22 Kindern aus zwölf Ländern, die beide Teams beim Einlaufen eskortieren, waren auch fünf Jungen aus Berlin und Brandenburg.