WM-Städte wollen mehr Geld von der FIFA | 2006-07-09
Stuttgart - Die zwölf Ausrichterstädte der Fußball-WM 2006 wollen von der FIFA mehr Geld. Die Stuttgarter Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) sagte, alle zwölf Städte seien an die FIFA mit der Bitte herangetreten, sich finanziell an den Public Viewings zu beteiligen.
In vielen Städten sind die Kosten für die Fanfeste aus dem Ruder gelaufen. Andererseits haben die Public Viewings enorm zum riesigen Erfolg der Fußball-WM beigetragen, begründete Eisenmann den Vorstoß. Stuttgart hat fünf Millionen Euro für das Fanfest mitten in der Stadt auf dem Schlossplatz ausgegeben. Nach Angaben der Kommunalpolitikerin haben die Städte bisher 10 000 Euro von der FIFA bekommen. Wir nehmen, was wir noch kriegen, sagte Eisenmann zur Höhe des erwarteten Nachschlags.