Cottbus: Noch keine Freigabe für Chinesen Shao | 2006-07-10
Cottbus - Die Freigabe des Chinesen Jiayi Shao durch seinen Heimatverein Guoan Peking verzögert sich weiter. Bis zum Nachmittag am 10. Juli war beim Bundesliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus das Fax der Chinesen nicht eingetroffen.
Manager Steffen Heidrich, der seit längerem auf die Freigabe gedrängt und auch zeitliche Ultimaten gestellt hatte, räumte jedoch ein, die schier endlose Wartezeit noch weiter verlängern zu wollen. Cottbus möchte Shao unbedingt verpflichten. Der Chinese hat bereits medizinische Tests absolviert und war mit ins Trainingslager nach Oberhof gefahren. Auch Teammanager Petrik Sander drängt auf einen schnellen Abschluss: Ich will wissen, woran ich bin und er muss in den Testspielen ja auch Praxis mit der Mannschaft bekommen.
Shao hatte in der zurückliegenden Saison für den Zweitligisten 1860 München gespielt. Nach dem Transfer nach München hatten aber noch Zahlungen ausgestanden, die Guoan Peking jetzt einklagt. Die Chinesen hatten jedoch Gesprächsbereitschaft mit Energie signalisiert. Jiayi Shao hatte sogar selbst mit dem Verein in Peking verhandelt, um die Freigabe zu bekommen.