Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Asamoah beklagt rassistische Äußerungen | 2007-08-19


Gelsenkirchen - Das heftige Verbalduell zwischen Gerald Asamoah und Roman Weidenfeller im 130. Revierderby hat ein Nachspiel. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen Tag nach dem 4:1 des FC Schalke über Borussia Dortmund mitteilte, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Damit reagierte der DFB-Kontrollausschuss auf die Rassismus-Vorwürfe des Schalker Nationalspielers Gerald Asamoah gegen BVB-Torhüter Roman Weidenfeller. Ja, es stimmt. Er hat schwarzes Schwein zu mir gesagt. Ich hätte so was nie von ihm gedacht, hatte der 28-jährige Fußball-Profi in der Bild am Sonntag geklagt.

Der Kontrollausschuss will den Eingang des Schiedsrichter-Berichts abwarten und Asamoah und Weidenfeller anschließend zu einer schriftlichen Stellungnahme auffordern. Weidenfeller bestritt alle Vorwürfe: So ein Ausdruck gehört nicht in mein Vokabular. Ich habe das nicht gesagt. Ich kann auch nicht verstehen, warum Gerald so ein Fass aufmacht. Vor drei Wochen waren wir noch zusammen feiern. Beide Spieler waren nach einem Zusammenprall in der 51. Minute verbal aneinander geraten und mit der Gelben Karte bedacht worden.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger kündigte eine genaue Untersuchung der Vorfälle an, warnte aber vor übereilten Schuldzuweisungen: Der DFB verurteilt rassistische Vorfälle jeder Art und wird sie konsequent bestrafen. Zunächst einmal muss in diesem konkreten Fall aber der Sachverhalt durch den Kontrollausschuss geklärt werden, bevor ich eine wertende Beurteilung vornehmen kann.

Asamoah hielt auch am Tag nach dem aus Sicht der Polizei friedlichem Derby an seinen Vorwürfen fest. Man kann mich beleidigen, aber so etwas darf man nicht sagen, kritisierte er in einem Interview mit dem WDR-Fernsehen. Für das Dementi des BVB-Torhüters äußerte er wenig Verständnis: Weidenfeller hat sich bei mir entschuldigt und mir gesagt, dass er es bereut. Deshalb verstehe ich nicht, warum er es nach dem Spiel nicht zugegeben hat. Man sollte bei der Wahrheit bleiben. Trotz seiner Verärgerung über das Verhalten seines Gegenspielers forderte Asamoah keine harte Bestrafung: Ich hoffe, dass da nichts Schlimmes nachkommt.

Asamoah war schon einmal Opfer von Beleidigungen. Beim Sieg seiner Mannschaft über Hansa Rostock II in der ersten Pokalrunde der vorigen Saison hatten ihn Zuschauer mit rassistischen Lauten und Sprechchören verunglimpft.


Augsburg siegt 1:0 in Elversberg
Jena und Lübeck trennen sich torlos - St. Pauli 3.
1. FC Nürnberg verpflichtet Dänen Jan Kristiansen
Mallorca entlässt Trainer Floro
Italiener Farina leitet HSV-Spiel
Hamburgs leise Titeltöne - Doll: Nicht rechnen
Extra Fußball
Chelsea behauptet Fünf-Punkte-Vorsprung vor Arsenal
Salzburg trennt sich von Co-Trainer Matthäus
Mailänder Clubs dürfen Stadion wieder voll nutzen

1520 | 1281 | 1021 | 1032 | 1104 | 13897 | 13394 | 13823 | 13680 | 13391 |