WM-OK wusste nichts von Beckenbauer-Hochzeit | 2006-06-24
Berlin - Selbst die engsten Mitarbeiter im deutschen WM-Organisationskomitee haben von den Hochzeitsplänen ihres Präsidenten Franz Beckenbauer nichts gewusst.
Alle hatten keine Ahnung davon, sagte OK-Sprecher Jens Grittner in Berlin. Es war sein ganz persönlicher Schritt und Wunsch. Das gesamte OK-Team reiht sich aber in die lange Reihe der Gratulanten ein und wünscht ihm viel Glück.
Nach Beckenbauers überraschender Hochzeit mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Heidi Burmester am 23. Juni geht die WM für den 60-jährigen Kaiser nun planmäßig weiter. Heute beginnt für ihn ein ganz normaler Arbeitstag. Er wird sich die beiden Achtelfinalspiele Deutschland gegen Schweden in München und Argentinien gegen Mexiko in Leipzig anschauen, berichtete Grittner.
Die Hochzeit des Fußball-Kaisers mit Heidi Burmester war seit langem geplant, allerdings erst nach dem WM-Finale am 9. Juli. Dies hatte Beckenbauer noch kurz vor dem Beginn der WM am 9. Juni betont.
Franz Beckenbauer hatte seine zweite Frau Sybille vor vier Jahren verlassen, um mehr mit seinem Sohn Joel Maximilian zusammen zu sein, wie er sagte. Das gemeinsame Kind hatte Heidi Burmester im August 2000 auf die Welt gebracht. Mittlerweile haben sie zwei Kinder: Joel Maximilian ist fünf Jahre alt, Tochter Francesca ist zwei.