Jürgen Klinsmann (Nationaltrainer Deutschland): Der Start konnte besser nicht sein. Es macht wahnsinnig Spaß mit dieser Mannschaft. Der Elfmeter hätte ein Wendepunkt sein können.
Wir waren sehr gut vorbereitet auf die schwedische Mannschaft. Es war ein schwieriger Moment für die Schweden nach den zwei frühen Toren und dem Platzverweis. Argentinien und Mexiko sind beides großartige Teams. Wir könnten ja gegen beide im letzten Jahr im Confederations-Cup spielen. Egal gegen wen, es wird eine schwere Aufgabe, aber wir sind sehr positiv.
Oliver Bierhoff (Teammanager der Nationalmannschaft): Wir haben Schweden gerade in der Anfangsphase fast überrollt. Wir hätten versuchen können, das dritte Tor zu machen und damit den Sack zuzumachen. Jetzt spielen wir in Berlin und darauf freuen wir uns.
Gerhard Mayer-Vorfelder (DFB-Präsident): Es war eine tolle Leistung, gerade in der ersten Halbzeit. Ich habe noch nie ein Spiel mit so vielen Torschüssen gesehen - das waren ja mindestens 30. Ich bin sehr glücklich, die Spieler freuen sich jetzt auf das Viertelfinale, auch da wird man nicht chancenlos sein.
Miroslav Klose: Ich denke, dass wir das Spiel sehr konzentriert angegangen sind. Wir hatten einen gewissen Respekt, aber keine Angst. Wir wussten, wir spielen zu Hause. Und da kann man mit breiter Brust auftreten.
Lukas Podolski: Seit dem Trainingsauftakt in Sardinien sind wir in jedem Spiel gewachsen. Der Sieg war verdient. Wir hatten nur ein wenig Glück, dass der Elfmeter nicht reingegangen ist. Glücklich bin ich über meine Tore, aber das ist meine Aufgabe als Stürmer. Miro und ich verstehen uns auf und neben dem Platz. Jetzt ist alles möglich.
Michael Ballack: Die Mannschaft war hochkonzentriert, hat sich wieder gesteigert und vor allem in der ersten Halbzeit sensationell gespielt. Dass wir souverän gewonnen haben, steht über allem. Jetzt ist es fast egal, auf wen wir treffen. In unserer Verfassung brauchen wir niemanden zu fürchten.
Franz Beckenbauer: Ich habe die Mannschaft selten so stark gesehen wie in der ersten Halbzeit. Bei Elf gegen Elf haben sie hervorragend gespielt. In der zweiten Halbzeit bei einem Mann mehr, da ist es klar, dass sich einige Leichtsinnsfehler einschleichen. Vor allem ist wichtig: Die Mannschaft ist verdient ins Viertelfinale gekommen.
Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor): Das muss man im Moment genießen. Die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt, ist fantastisch. Ich habe vor dem Spiel 2:0 für Deutschland getippt und gesagt, heute Abend kommt Mexiko weiter. Ich bin begeistert.
Lars Lagerbäck (Nationaltrainer Schweden): Deutschland hat mit den beiden schnellen Toren einen tollen Start gehabt. Danach war es für uns eine schwere Aufgabe. Mit zehn Spielern ist es schwierig, ein Team wie Deutschland zu schlagen. Aber wir haben es auch in Unterzahl immer wieder versucht, so lange wir noch Kraft hatten. Deshalb bin ich stolz auf meine Mannschaft.
Olof Mellberg (Schwedischer Mannschaftskapitän): Die Deutschen spielten unheimlich gut, das muss man anerkennen. Wir hatten einen schlechten Start wie gegen England und sind nie zurück ins Match gekommen. Unsere Elf konnte nie wieder vom Boden aufstehen.
Norbert Haug (Mercedes-Motorsportchef): Das hat uns vor dem Qualifying sehr viel Spaß gemacht. Kompliment an die Mannschaft und die Teamleitung. Das war ein harter Prüfstein, aber ich denke, es geht jetzt noch sehr viel. Jungs reinhauen - das wird schon was.
Uwe Seeler (Fußball-Vizeweltmeister 1966): Die Mannschaft hat verdient gewonnen. Was will man mehr als ein 2:0? Im Viertelfinale auch nochmal ein 2:0, dann sind wir schon im Halbfinale.
Arne Friedrich: Wir konnten uns wieder etwas steigern. Das dritte Spiel zu null gibt weiteres Vertrauen für die Abwehr. Wir haben die besten Stürmer, die hier rumlaufen. Was der Miro spielt, ist unglaublich.
Ralf Schumacher (Formel-1-Rennfahrer): Das war mein Tipp vorher. Toll, dass es geklappt hat. Ich gehe davon aus, dass die deutsche Mannschaft weiterkommt.
Michael Schumacher (Formel-1-Rekordweltmeister): Da läuft es besser als bei uns. Das hat mich sehr gefreut. Ich habe die Daumen gedrückt und mich tierisch gefreut, auch für den Lukas.
Peer Steinbrück (Bundesfinanzminister): Wir fahren nach Berlin.
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