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Márquez spricht sich für La Volpe aus | 2006-06-25


Leipzig - Die Zukunft von Mexikos Nationaltrainer Ricardo La Volpe bleibt nach der Niederlage gegen Argentinien offen. Der Vertrag des Coaches ist mit dem Aus bei der Fußball-WM automatisch ausgelaufen.

Doch in Mannschafts-Kapitän Rafael Márquez und Verbandspräsident Alberto de la Torre hat la Volpe zwei prominente Fürsprecher gefunden. Vorausgesetzt ich dürfte entscheiden, würde ich mit Ricardo sofort um vier Jahre verlängern, sagte der Verteidiger von Champions-League-Sieger FC Barcelona der dpa nach der 1:2-Niederlage gegen Argentinien.

Wir haben fast alle Ziele erreicht, sagte der Chef der Federación Mexicana de Fútbol (FMF) in Göttingen. Wir sind sehr zufrieden mt Herrn La Volpe. Er wolle keine vorschnelle Entscheidung und erst die schriftliche Auswertung des Coaches. Zu Fragen nach Alternativen wollte sich de la Torre nicht äußern. Die Delegation will am 26. Juni ihr Quartier in Göttingen verlassen und heimreisen.

Der in der Heimat umstrittene La Volpe möchte gern verlängern. Ich hoffe, dass ich weitermachen kann, sagte der 54-Jährige. Ob ich jetzt aufhöre, kann ich nicht sagen. Es sind die Besitzer der Clubs und Präsidenten, die das bestimmen, fügte La Volpe an. Es geht um den Prozess, um die fußballerische Idee. Den eingeschlagenen Weg müssen wir weitergehen. Das ist wichtig. Der in Buenos Aires geborene Ex-Torwart hatte sein Amt 2002 angetreten.

La Volpe hat viele prominente Kritiker. Vor allem der ehemalige Torjäger Hugo Sanchez hatte ihn immer wieder attackiert und sich selbst als Nationalcoach ins Spiel gebracht. In den mexikanischen Zeitungen, mit denen La Volpe im Dauerstreit liegt, war am Tag nach dem WM-Aus keine Kritik am Trainer zu lesen.


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