Jeserski-Einsatz weiter offen - Ärger um Blochin | 2006-06-25
Köln - Der ukrainische Fußball-Nationaltrainer Oleg Blochin hat seine Abwehrformation für das WM-Achtelfinale gegen die Schweiz nach eigenen Angaben noch nicht beisammen.
Blochin sagte nach dem Abschlusstraining in Köln, es bleibe noch ein Tag, um über den Einsatz von Wladimir Jeserski zu entscheiden. Der Defensivspieler hatte wegen einer Oberschenkelverletzung am vorigen Freitag gegen Tunesien gefehlt. Unsere Situation hat sich nicht geändert. Es fehlt uns weiterhin ein Innenverteidiger, sagte Blochin angesichts der Sperren für Andrej Russol und Wjatscheslaw Swiderski.
Für Ärger sorgte, dass auf der Pressekonferenz niemand Blochins russische Aussagen übersetzte. Von Seiten des Fußball-Weltverbandes FIFA hieß es, dafür sei man nicht zuständig. Der früher auch in Österreich tätige Blochin beantwortete lediglich sechs auf russisch gestellte Fragen und reagierte nicht auf Äußerungen auf Deutsch oder Englisch. Er lehnte es außerdem wie schon vor der Partie gegen Tunesien ab, sich zu den Stärken der Schweizer Mannschaft zu äußern.