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Pelé und Beckenbauer verteidigen Schiedsrichter | 2006-06-29


Berlin  - Franz Beckenbauer und Pelé haben die Schiedsrichter bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Kritik verteidigt. OK-Chef Beckenbauer bemängelte zwar, dass die Referees bislang zu schnell Verwarnungen aussprechen würden, Schuld daran seien aber auch die Spieler selbst.

Sie provozieren, wo sie nur können und nutzen jede Gelegenheit, Karten für den Gegner zu fordern. Diese Schauspielerei ist so auffällig, sagte er in Berlin. Der 60-Jährige regte eine Diskussion für die Zeit nach der WM an. Das müssen wir eingehend analysieren, um den Schiedsrichtern in Zukunft das Leben leichter zu machen.

Pelé hatte zuvor auf einem gemeinsamen PR-Termin mit Beckenbauer Verständnis für die rigorose Linie der Referees gezeigt. Die vielen Gelben und Roten Karten sind richtig. Es geht darum, die Spieler zu schützen, sagte Brasiliens Fußball-Legende. Das Niveau der WM-Spiele nannte Pelé zufriedenstellend. Weltmeisterschaften in Europa sind immer eine harte Angelegenheit. Wir hatten befürchtet, dass es viel mehr 0:0 geben würde. Es fallen genug Tore, sagte er bei einem gemeinsamen Rundgang mit Beckenbauer durch die Ausstellung Peléstation, in der sein Fußball-Leben gewürdigt wird.


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